Odenwaldkreis: Mehr Sicherheit für Kinder und Jugendliche im Internet

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Kooperationspartner: Florian Sauerwein (Polizeipräsidium), Martina Schmiegelt (Netzwerk gegen Gewalt) und Sandra Veigl (Odenwaldkreis; v. links) arbeiten in einer Informationskampagne zur Medienerziehung zusammen. Die entsprechenden Plakate und Broschüren werden nun an Schulen und andere Einrichtungen im Kreis verteilt. (Foto: Odenwaldkreis)

Digitale Medien sind aus der heutigen Kommunikation nicht wegzudenken, vor allem bei jungen Leuten. Informationen aus dem Internet und der Austausch über die verschiedensten Kanäle bergen ein großes Potential, aber auch enorme Risiken.

Anlaufstellen in ganz Südhessen, die Eltern sowie Pädagoginnen und Pädagogen bei der Medienerziehung von Kindern und Jugendlichen helfen, sind nun in einer neuen Broschüre zusammengefasst. Aufgeführt sind außerdem hessenweite und Online-Angebote sowie Hilfs- und Beratungsstellen. Der Odenwaldkreis hat sich an dieser Aktion beteiligt. An die genannten Institutionen können sich Kinder und Jugendliche auch selbst wenden.

Herausgegeben wurde die Broschüre von der Regionalen Geschäftsstelle Südhessen des Netzwerks gegen Gewalt und dem Polizeipräsidium Südhessen. Martina Schmiegelt, die Leiterin der Geschäftsstelle, und Florian Sauerwein, Medienpädagoge des Polizeipräsidiums, haben die Broschüre sowie Poster an Sandra Veigl von der Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern des Odenwaldkreises übergeben. Das Informationsmaterial wird nun beispielsweise an Schulen und andere Einrichtungen im Kreis verteilt. Sie ist aber auch online unter www.netzwerk-gegen-gewalt.hessen.de nachzulesen.

Medienkompetenz junger Leute

Schmiegelt sagte, die Publikation bündele „die Akteure mit ihren vielfältigen präventiven und interventiven Medienangeboten sowie Hilfeeinrichtungen vor Ort, um Kinder und Jugendliche in der digitalen Welt zu unterstützen“. Das Netzwerk gegen Gewalt widme sich schon seit einigen Jahren der Medienkompetenz junger Leute und dem Medienschutz.

Das spielt auch in der Arbeit der kreiseigenen Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern eine wichtige Rolle, besonders in der Prävention sexualisierter Gewalt. Aber auch die Kinder- und Jugendförderung des Odenwaldkreises macht zum Thema Medien viele Angebote. Veigl, die Leiterin der Beratungsstelle sowie der Kinder- und Jugendförderung des Odenwaldkreises, betonte anlässlich der Übergabe der neuen Broschüre, wie wichtig dem Odenwaldkreis dieses Engagement und die enge Zusammenarbeit im Netzwerk gegen Gewalt seien: „Der Bedarf nach Hilfe und Aufklärung im Bereich Mediennutzung ist in Familien, aber auch in Schulen und Jugendgruppen aus unserer Sicht sehr groß.“

In dem Faltblatt finden sich bei den Anlaufstellen im Odenwaldkreis außer der Kinder- und Jugendförderung des Kreises auch die Jugendkoordination der Polizeidirektion Odenwald in Erbach, die Fachstelle für Suchtprävention des DRK-Kreisverbands, das Medienzentrum Odenwaldkreis und das Staatliche Schulamt.

(Text: PM Odenwaldkreis)

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