Mahnwache als Zeichen der Solidarität in Rodgau

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Am heutigen Montagabend findet erneut eine Mahnwache auf dem Jügesheimer Rathausplatz statt.(Foto: ah)

Immer wieder montags ruft in Rodgau das Aktionsbündnis der Solidarität und Vernunft anlässlich der „Montagsspaziergänge“ die besonnenen Bürger auf, Gesicht für Demokratie, Solidarität und gesellschaftlichen Zusammenhalt zu zeigen und nicht mit falschen Freunden von Außerhalb durch die Stadt zu marschieren! Beginn der Kundgebung eines breiten Bündnisses von Rodgauer Parteien, Organisationen und Bürgern ist um 17.45 Uhr.

Am heutigen Montag, 14. Februar, treffen sich die Unterstützer bereits zum vierten Mal zu einer Mahnwache für Demokratie, Solidarität und gesellschaftlichen Zusammenhalt am Rathausvorplatz (Hermann-Sahm-Platz) in Rodgau-Jügesheim.

Sie ehren damit auch den Namensgeber des Platzes, den früheren Bürgermeister von Jügesheim, der 1933 während der Nazi-Diktatur abgesetzt, entrechtet, drangsaliert und zuletzt vermutlich feige ermordet wurde.

Wie schon an den drei letzten Montagen gedenken die Teilnehmer unbeirrt der Opfer der Pandemie und zeigen mit Plakaten und durch kurze Ansprachen ihre Solidarität mit allen Menschen und Verantwortlichen, die sich in unermüdlichem Einsatz für die Gemeinschaft und unsere Gesundheit befinden – und dafür noch in unerträglichem Maße Ablehnung oder sogar Hass und Bedrohung erfahren.

Was heute Ausdruck von Gemeinsinn, Vernunft und Verantwortungsbewusstsein ist, darf nicht als Diktatur verunglimpft werden, so mahnen sie in ihrem Aufruf.

(Text: PM Aktionsbündnis der Solidarität und Vernunft Rodgau)

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