Zwei Versammlungen in Frankfurt-Höchst – Polizei musste eingreifen

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(Symbolfoto: fsHH auf Pixabay)

Am gestrigen Donnerstagabend (27.) fanden in Frankfurt-Höchst zwei Versammlungen in Form von Aufzügen statt. Eine der beiden war als coronamaßnahmenkritische Veranstaltung angemeldet. Die Polizei hinderte eine Frau aufgrund eines getragenen Davidsterns daran, an der Versammlung teilzunehmen.

Der erste Aufzug zum Thema “Befreiung des KZ Ausschwitz” mit etwa 350 Teilnehmenden startete um 17.30 Uhr am “Höchster Schlossplatz” und wurde ohne besondere Vorkommnisse gegen 20.05 Uhr wieder beendet.

Die zweite angemeldete Versammlung zum Thema “Solidarität für Alle” startete gegen 18.50 Uhr mit 90 Teilnehmenden in der “Rudolf-Schäfer-Anlage”. Die Frankfurter Polizei war frühzeitig im besagten Stadtteil unterwegs. Die Einsatzkräfte nahmen sodann eine Frau wahr, die gerade den Ort der Auftaktkundgebung erreichte und die einen Davidstern mit der Aufschrift “ungeimpft” am Ärmel trug. Die Beamten stellten die Personalien der Frau fest und erteilten ihr einen Platzverweis, womit ihre Teilnahme an dem Aufzug beendet war, bevor sie überhaupt begonnen hatte.

Am Ort der Abschlusskundgebung versuchten sechs ehemalige Versammlungsteilnehmer des ersten Aufzugs, Teilnehmende des zweiten zu provozieren. Auch hier schritten Einsatzkräfte frühzeitig ein und verhinderten ein Aufeinandertreffen der beiden Lager.

(Text: PM Polizei Frankfurt)

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