Kreis Offenbach ist Teil der Ökomodellregion Rhein-Main

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Dr. Klaus Erdle vom Amt für den Ländlichen Raum beim Hochtaunuskreis (rechts) brachte zu seinem Termin die Urkunde über die Hessische Ökomodellregion mit. Landrat Oliver Quilling und Erste Kreisbeigeordnete Claudia Jäger (zweiter von rechts und Mitte) nahmen sie im Beisein von Jörg Nitsch, Leitung des Fachdienstes Umwelt (zweiter von links) und Ann-Kathrin Gram vom Amt für den Ländlichen Raum beim Hochtaunuskreis (links) entgegen. (Foto: Kreis Offenbach)

Landrat Oliver Quilling und Erste Kreisbeigeordnete Claudia Jäger haben die Kooperationsvereinbarung über die Zielsetzung, Organisation und Finanzierung des Projektes „Ökomodellregion Rhein-Main“ anlässlich der Vorstellung des neuen Fachbereichsleiters des Amtes für den ländlichen Raum mit Sitz in Bad Homburg, Dr. Klaus Erdle, unterzeichnet.

Gemeinsam mit den Kreisen Hochtaunus, Main-Taunus sowie den Städten Frankfurt und Offenbach stehen in den nächsten fünf Jahren die Erzeugung, Verarbeitung und Vermarktung von landwirtschaftlichen Produkten unter besonderer Berücksichtigung ökologischer Belange im Fokus. Vorausgegangen war die Anerkennung zur „Ökolandbau-Modellregion“ durch das Land Hessen.

„Besonders in der Metropolregion FrankfurtRheinMain ist die Verzahnung zwischen einer wachsenden Nachfrage der Verbraucherinnen und Verbraucher nach regionalen, nachhaltigen Produkten und Lebensmitteln auf der einen und der lokalen Landwirtschaft sowie den Gartenbaubetrieben vor Ort auf der anderen Seite wichtig“, sagt Erste Kreisbeigeordnete Claudia Jäger. „Eine regionale und nachhaltige Landwirtschaft erhält zudem die Artenvielfalt, schützt die Qualität von Böden und Gewässern, sichert die Versorgung mit regionaltypischen Spezialitäten und ist zudem wichtig für den ländlichen Tourismus und das Thema Naherholung. Dazu müssen ausreichend Flächen bewahrt werden. Dies ist im dicht besiedelten und weiterwachsenden Ballungsraum eine große Herausforderung. Die lokalen Bauernhöfe und landwirtschaftlichen Betriebe müssen deswegen gestärkt werden. Wir wollen ein weiteres Hofsterben verhindern und den Erhalt kleinerer landwirtschaftlicher Betriebe fördern. Ein weiterer Aspekt ist der Biolandbau. Bis zum Jahr 2025 soll dieser in Hessen einen Anteil von 25 Prozent an der heimischen Landwirtschaft haben.“

„Das Kaufverhalten hat sich verändert“, so Landrat Oliver Quilling. „Die Verbraucherinnen und Verbraucher verlangen nach Qualität und wollen wissen, wo das Fleisch oder das Gemüse herkommen. Auch Bioprodukte erfreuen sich stark wachsender Beliebtheit. Diese Entwicklung sowie die stärkere gesellschaftliche Verantwortung für eine nachhaltige Landwirtschaft und das Tierwohl nehmen wir ernst.“

(Text: PM Kreis Offenbach)

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