Stadt schließt weitere Lücke im Radverkehrsnetz Richtung Riedberg

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Die Hanauer Landstraße nach Beendigung der Arbeiten. (Foto: Stadt Frankfurt)

Autos und Lastwagen bestimmen mehrheitlich noch das verkehrliche Geschehen auf der Hanauer Landstraße. Doch Stück für Stück nimmt die Stadt Frankfurt Anpassungen vor und wertet diese wichtige Verbindungsstraße für den Fuß- und Radverkehr auf.

So wurde nun auf der Südseite der Hanauer Landstraße der rund 450 Meter lange Abschnitt zwischen Obermainanlage und Rückertstraße mit einem rot markierten Radfahrstreifen versehen. „Die Trennung der Verkehrsmittel ist der beste Weg, um das Geschehen auf der Straße übersichtlicher und sicherer zu machen. Die Hanauer Landstraße als zentrale Einfahrtsschneise aus dem Frankfurter Osten hat für uns hohe Priorität“, erläutert Verkehrsdezernent Klaus Oesterling. Und weiter: „Im Sinne des Stadtverordnetenbeschlusses zur Fahrradstadt Frankfurt sind bauliche Absicherungen und Markierungen zunächst das Mittel der Wahl, um schnell Änderungen vornehmen zu können. Dauerhafte bauliche Lösungen sind das langfristige Ziel.“

So ist selbstverständlich, dass der Radstreifen über die Rückertstraße hinaus auf der Hanauer Landstraße angelegt wird. Da aber zunächst Bautätigkeiten der Mainova AG an eben jener Stelle anstehen, ist es sinnvoller zu warten, bis die Arbeiten an den Leitungen abgeschlossen sind. „Wir hätten unnötige Kosten verursacht, wenn wir einfach weitergemacht hätten. So werden die Markierungsarbeiten direkt fortgesetzt, sobald es möglich ist“, sagt Oesterling.

Aus demselben Grund wird übrigens die Markierung der Nordseite der Hanauer Landstraße zwischen Anlagenring und Ernst-Achilles-Platz zurückgestellt, da auch hier Arbeiten an den Fernwärmeleitungen anstehen.

Die Querung an der Marie-Curie-Straße. (Foto: Stadt Frankfurt)

Einen weiteren Erfolg kann die Stadt an anderer Stelle im Stadtgebiet für den Fuß- und Radverkehr vermelden: Die Querung der Marie-Curie-Straße ist nun zwischen Neumühlenweg und Steinstraße bequem und sicher per Ampelschaltung möglich. „Dieser Schleichweg wurde vom Fuß- und Radverkehr viel genutzt, denn er ist eine schnelle Verbindung von Heddernheim zum Riedberg. Nun haben wir diese Lücke geschlossen. Gerade für kürzere Weg zwischen den Stadtteilen bietet es sich so einmal mehr an, mit dem Rad zu fahren oder Wegstrecken zu laufen“, sagt Stadtrat Oesterling. Die Übergänge an der Querung sind zudem barrierefrei ausgebaut und verfügen über ein Blindenleitsystem.

Die Arbeiten starteten im April und wurden nun vor wenigen Tagen abgeschlossen.

(Text: PM)

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