Auf die Plätze, fertig, Stau: Fronleichnam zieht Kurzurlauber auf die Straßen

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(Symbolfoto: blende12 auf Pixabay)

Zum letzten langen Wochenende in diesem Sommer erwartet der ADAC volle Autobahnen in ganz Hessen. Viele Kurzurlauber nutzen den Brückentag nach Fronleichnam (30. Mai) für ein verlängertes Wochenende, Tagesausflüge in der Region oder Verwandtenbesuche. Autofahrer müssen mit deutlich erhöhtem Verkehrsaufkommen rechnen.

„Durch die zentrale Lage ist Hessen ein beliebtes Transitland für Kurzurlauber aus anderen Bundesländern. Zum Feiertagswochenende werden daher deutlich mehr Autos auf den hessischen Autobahnen erwartet“, erklärt Wolfgang Herda, Verkehrsexperte des ADAC Hessen-Thüringen. Hinzu kommen Urlauber aus Bayern und Baden-Württemberg, die zum Ende der dortigen Pfingstferien wieder zurückfahren.

Stauabschnitte in Hessen

Für das kommende Wochenende werden auf den hessischen Fernverbindungen wieder viele Beeinträchtigungen erwartet. Betroffen sind neben den Autobahnen A3, A5, A7 und A66 vor allem Abschnitte mit vielen und langen Autobahn-Baustellen. Bundesweit gibt es derzeit über 1.200 Baustellen auf Autobahnen, die den Verkehr einschränken.

Die erste Stau-Spitze erwartet der ADAC bereits am Mittwoch zwischen 13 und 19 Uhr. Wochenendausflügler treffen dann auf den Berufsverkehr und lassen den Verkehr stocken. Für den kommenden Mittwoch rechnet der ADAC daher mit vielen Beeinträchtigungen auf Hessens Straßen.

Tipps für mehr freie Fahrt

„Wer an den Feiertagen möglichst gut durchkommen möchte, sollte antizyklisch fahren. Längere Autofahrten rund um Fronleichnam sollten für die frühen Morgen- oder späten Nachmittagsstunden eingeplant werden. Wichtig dabei ist es, den regulären Berufsverkehr zu vermeiden“, rät Wolfgang Herda. Mittwoch und Sonntag gelten für den Hin- und Rückreiseverkehr am langen Wochenende als besonders staugefährdet.

Besonders belastete Staustrecken an den kommenden Wochenenden:
• Großraum Frankfurt und Rhein-Main-Gebiet
• A3 Frankfurt – Köln (Baustelle Mönchhofs Dreieck)
• A3 Würzburg – Frankfurt
• A4 Kassel – Fulda (Baustelle Kirchheimer Dreieck)
• A4 Erfurt – Kirchheimer Dreieck
• A5 Kassel – Frankfurt (Baustelle Hattenbacher Dreieck)
• A5 Frankfurt – Kassel (Baustelle Homberg (Ohm))
• A7 Fulda – Kassel (Baustelle Kirchheimer Dreieck)
• A7 Kassel – Fulda (Baustelle AS Kassel Süd)
• A7 Fulda – Würzburg (Baustelle Bad Brückenau-Volkers)
• A44 Dortmund – Kassel
• A45 Hagen – Gießen

Wer in einen Stau gerät, muss bereits bei stockendem Verkehr an die Rettungsgasse denken. Stehen die Fahrzeuge im Stau erst einmal dicht an dicht, ist es nicht mehr möglich, den Einsatzkräften rechtzeitig Platz zu machen, lebensrettende Hilfe kommt womöglich zu spät.

So geht die Rettungsgasse: Alle auf dem linken Fahrstreifen weichen nach links aus, alle Fahrzeuge auf den anderen Fahrstreifen fahren nach rechts.

(Text: PM ADAC Hessen-Thüringen e.V.)