Rüsselsheim: Kontrollen im Rahmen “Sichere Innenstadt”

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(Symbolfoto: Fabian Holtappels auf Pixabay)

Im Rahmen des Sofortprogramms “Sichere Innenstadt” kontrollierten Beamte der Polizeistation Rüsselsheim und der Verkehrsinspektion des Polizeipräsidiums Südhessen, unterstützt von Einsatzkräften der Hessischen Bereitschaftspolizei, am Dienstag (14.), in der Zeit zwischen 18 und 0 Uhr, aufgrund Beschwerden aus der Bevölkerung wegen zu lauter und schneller Fahrzeuge, den Straßenverkehr. Insgesamt wurden von den Ordnungshütern 48 Fahrzeuge und 74 Personen überprüft.

Einer Zivilstreife fiel hierbei ein Motorradfahrer auf, der augenscheinlich mit stark überhöhter Geschwindigkeit fuhr. An einer roten Ampel auf der Adam-Opel-Straße hielt der Fahrer neben einem anderen Motorrad. Als die Anlage auf Grünlicht schaltete, beschleunigten beide Krafträder bei dort erlaubten 50 Stundenkilometern stark auf rund 100 km/h. Einen der beiden, einen 26 Jahre alten Mann, konnten die Polizisten anschließend einer Verkehrskontrolle unterziehen. Sie leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen Verdachts eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens ein. Das Geschehen konnte durch die Zivilstreife videografiert werden. Die Ermittlungen zu dem zweiten Biker dauern an.

Weiterhin stoppten die Kontrolleure im Bereich der Liebigstraße einen 19-jährigen BMW-Fahrer mit deutlich zu lauter Abgasanlage. Der Verdacht bestätigte sich anschließend durch die Überprüfung mit einem Schallpegelmessgerät. Aufgrund der vorgenommenen technischen Veränderungen war die Betriebserlaubnis erloschen. Zur Vorführung bei einem Gutachter wurde das Auto sichergestellt und ein entsprechendes Verfahren eingeleitet.

In der Innenstadt kontrollierten die Beamten einen 27 Jahre alten Mann auf einem Trekkingrad. Beim Abgleich der Fahrradrahmennummer mit dem Fahndungscomputer konnte festgestellt werden, dass das Rad im Oktober 2023 im Bereich Ingelheim entwendet wurde. Das Fahrrad wurde daraufhin von der Polizei sichergestellt.

Auf dem Parkplatz der Großsporthalle und der umliegenden Straßen wurden insgesamt fünf Ordnungswidrigkeitsverfahren wegen unnötigen Verursachens von Lärm gegen Autofahrer eingeleitet. Zudem wurden in der Folge für drei Fahrzeugführer Platzverweise aufgrund ihres Verhaltes ausgesprochen.

Weiterhin konnten drei Gurtverstöße, ein Rotlichtverstoß, drei Geschwindigkeitsverstöße, eine widerrechtliche Handynutzung während der Fahrt, vier Verstöße gegen das Pflichtversicherungsgesetz, ein Verstoß gegen die Tragepflicht von Helmen und in weiteren zwei Fällen technische Veränderungen an Fahrzeugen festgestellt werden, die neben einem entsprechenden Verfahren auch Mängelkarten zur Folge hatten.

(Text: PM PP Südhessen)