Europa-Fest am 9. Mai auf dem Frankfurter Römerberg

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Europa-Fest (Zeichnung: Christa Fajen)

Frankfurt zeigt, wieviel Europa in der Stadt steckt

Am Europatag am Donnerstag, 9. Mai, der alljährlich für Frieden und Einheit in Europa begangen wird, veranstaltet die Stadt Frankfurt das zweite Europa-Fest.

Frankfurt nennt sich seit 1998 „Europastadt“. Weil hier viele EU-Institutionen, Organisationen, Vereine und Initiativen mit europäischen Aktivitäten ansässig und aktiv sind hat sich die Stadt zum Ziel gesetzt, an diesem besonderen Tag zu zeigen, wie viel Europa tatsächlich in Frankfurt steckt. Das Europa-Fest soll helfen, Europa und seine Institutionen nicht nur sichtbar, sondern auch greifbar zu machen.

Mit dem Menschen zu Europa ins Gespräch kommen

„Europa ist überall und berührt uns alle jeden Tag, auch wenn uns das nicht immer bewusst ist. Frankfurt als Europastadt mit diesem Europa-Fest noch sichtbarer zu machen und mit dem Menschen zu Europa ins Gespräch zu kommen ist mir ein besonderes Anliegen. Ich finde es bereichernd, dass die Besucherinnen und Besucher bei dem Fest viele europäische Institutionen, Initiativen und Vereine persönlich kennenlernen und sich über deren Arbeit informieren können. Das ist Europa zum Anfassen“, sagt Eileen O’Sullivan, die zuständige Dezernentin für Internationales, deren Koordinierungsstelle das Fest ausrichtet. „Der Spaß eines Festes für die Besucherinnen und Besucher kommt durch das vielfältige Bühnenprogramm natürlich auch nicht zu kurz.“ Ein Großteil des Bühnenprogramms wird auch in diesem Jahr wieder in Gebärdensprache übersetzt.

So wird es ab 12 Uhr ein vielfältiges Bühnenprogramm aus Musik, Tanz, Poetry Slam und einer Panel-Diskussion geben, welches die Vielfalt Europas widerspiegelt. Gleichzeitig findet der „Europäische Marktplatz“ statt, der sich bereits im vergangenen Jahr großer Beliebtheit erfreute. Auf dem Marktplatz können die Besucherinnen und Besucher sich über alle europäischen Institutionen, Organisationen, Vereinen und Initiativen informieren und erleben, was Frankfurt in Sachen Europa zu bieten hat.

Zusätzliches Angebot in den Römerhallen

In diesem Jahr findet zusätzlich ein Angebot in den Römerhallen statt. Dort stehen weitere Aussteller mit interessanten Informationen und zu Gesprächen bereit. Zudem können Interessierte an Diskussionsformaten zu Europa teilnehmen und sich drei verschiedene Ausstellungen rund um das Thema Europa in Verbindung mit Frankfurt anschauen.

Während das Fest im vergangenen Jahr im Rahmen des Paulskirchenjubiläums stattfand, liegt der Themenfokus in diesem Jahr auf „20 Jahre EU-Osterweiterung“, weshalb besonders Frankfurts Partnerstädte aus Osteuropa eingeladen worden sind, sich zu präsentieren.

„Die Ukraine ist Teil von Europa und wir sind sehr dankbar über die Wärme und Offenheit mit der die Ukrainerinnen und Ukrainer hier in Frankfurt aufgenommen wurden und einbezogen werden. Und besonders freut es uns, dass die Ukraine beim diesjährigen Europa-Fest durch die Europastadt Frankfurt bewusst in den Fokus gestellt wird“, sagt Vadym Kostiuk, ukrainischer Generalkonsul in Frankfurt, der gemeinsam mit O’Sullivan während einer Pressekonferenz das Fest vorgestellt hat.

Selbstverständlich spielt im Europawahljahr auch die Wahl zum Europäischen Parlament am Sonntag, 9. Juni, eine Rolle.

Sonderführung im Historischen Museum

Das Historische Museum bietet bereits morgens um 11 Uhr eine Sonderführung zum Thema „Frankfurter Demokratiegeschichten“ an, die auch Frankfurts Rolle in Europa thematisiert.

Angebote für Kinder durch das Spielmobil des Abenteuerspielplatzes Riederwald sowie kleine kulinarische Highlights gehören ebenfalls zum Programm.

Alle Informationen und das detaillierte Programm finden Sie auf der Europa-Fest-SeiteInternal Link. Das Europa-Fest findet von 12 bis 20 Uhr auf dem Römerberg und in den Römerhallen statt.

(Text: PM Stadt Frankfurt)