Bürgerinnen und Bürger haben viele Ideen für den Radverkehr in Offenbach

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Offenbacherinnen und Offenbacher reichen ihre Ideen zur Verbesserung der Radinfrastruktur ein. (Foto: Urban Media Project)

Offenbacherinnen und Offenbacher zeigten trotz des Aprilwetters kürzlich großes Interesse an Themen rund um den Ausbau des Radverkehrs in Offenbach. Während des Informationsvormittags, der unter dem Motto „Informieren, Austauschen und Radkultur erleben“ stand, nutzten sie die Gelegenheit, am Rathaus-Pavillon mit Bürgermeisterin und Mobilitätsdezernentin Sabine Groß sowie Amtsleiterin für Mobilität Ivonne Gerdts und Vertreterinnen und Vertretern des ADFC, des Radentscheids und des radraums ins Gespräch zu kommen. Im Mittelpunkt des Austauschs standen aktuelle Maßnahmen zum Ausbau des Radverkehrs in Offenbach. Dazu gehörten unter anderem die Entwürfe für den Schutzstreifen in der Frankfurter Straße, der Ausbau der Hospitalstraße und der Probebetrieb in der Waldstraße.

Besucherinnen und Besucher hatten darüber hinaus viele konkrete Ideen und Anregungen für künftige Maßnahmen, an welchen Stellen die Infrastruktur für Radfahrerinnen und Radfahrer noch verbessert werden kann. Bürgermeisterin und Mobilitätsdezernentin Sabine Groß: „Die überwiegend positive Resonanz zum Ausbau der Infrastruktur für den Radverkehr hat mich gefreut. Unsere Offenbacher Radfahrerinnen und Radfahrer möchten schnell und sicher an ihr Ziel kommen. Das zeigen auch die sehr konkreten Ideen der Besucherinnen und Besucher. Wir haben die Vorschläge zur Prüfung mitgenommen und schauen, was wir davon umsetzen können. Das rege Interesse hat gezeigt, dass es richtig und wichtig ist, direkt mit den Leuten zu reden. Daher werden wir weitere Austauschveranstaltungen durchführen.“

Neben der Möglichkeit, mit Bürgermeisterin Groß und Vertreterinnen und Vertretern des Amts für Mobilität ins Gespräch zu kommen, konnte man sein eigenes Fahrrad an der Codier-Station des ADFC Offenbach codieren lassen – dazu wird eine Kombination aus Zahlen und Buchstaben am Rahmen des Fahrrads eingraviert, eingeprägt oder aufgeklebt. Die Codierung ist ein effektiver Diebstahlschutz. Kinder hatten die Möglichkeit, sich im Fahrradparcours des Radentscheid Offenbach auszuprobieren das sichere Fahren zu üben. Außerdem konnte mit den Main-Lastenrädern Probe gefahren werden. Im radraum am Rathaus-Pavillon drehte sich alles rund ums Fahrrad. Besucherinnen und Besucher konnten sich dort bei Kaffee und Kuchen austauschen.

Hintergrundinformationen

In Offenbach wird, wie in vielen anderen Städten auch, das Thema Mobilität viel diskutiert. Gerade in einer kompakten und zugleich wachsenden und dicht besiedelten Stadt wie Offenbach, in der der Straßenraum begrenzt ist, ist es eine Herausforderung den öffentlichen Raum für alle Nutzenden klug und gerecht aufzuteilen. Bei den unterschiedlichen Formaten zum Masterplan Mobilität (Verkehrsentwicklungsplan 2035), an denen sich Bürgerinnen und Bürger bereits beteiligen konnten, wurde deutlich, dass sich viele Menschen in Offenbach mehr Platz für Fuß- und Radverkehr sowie ein verbessertes ÖPNV-Angebot wünschen. Der Umstieg vom Auto aufs Fahrrad würde insgesamt dazu beitragen, Staus zu verhindern und für bessere Luft und weniger Lärm zu sorgen. Zudem ist die Bewegung beim Gehen und Radfahren gesund und leistet einen Beitrag zum Klimaschutz. Mehr Raum und Wege für die unterschiedlichen Verkehrsarten würden darüber hinaus Konflikte verringern und für mehr Verkehrssicherheit sorgen.

Weitere Informationen zum Radverkehr sind auf www.offenbach.de/bikeoffenbach zu finden.

(Text: PM Stadt Offenbach)