Neuer Fachbereich für Neurologie an der Asklepios Klinik Langen

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Im Bild (v.l.): Jan Voigt, Geschäftsführer Asklepios Klinik Langen, Dr. D. Czapowski Chefarzt der (neuen) Klinik für Neurologie, Asklepios Klinik Langen, Carina Kuffel, Pflegedirektorin, O. Quilling, Landrat des Kreises Offenbach, Prof. Dr. R. Lehmann, Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Med. Klinik I / Kardiologie, Asklepios Klinik Langen. (Foto: Asklepios)

Oliver Quilling, Landrat des Kreises Offenbach, eröffnet feierlich die neue Klinik für Neurologie in der Asklepios Klinik Langen

Die Asklepios Klink Langen hält weiter an ihrem Kurs der Spezialisierung und Erweiterung fest. Am heutigen Tag geht mit der Klinik für Neurologie innerhalb von vier Jahren bereits der dritte neue medizinische Fachbereich an der Asklepios Klinik Langen an den Start. „Seit Jahren entwickelt und vergrößert die Asklepios Klinik Langen kontinuierlich ihr medizinisches Leistungsspektrum und treibt als zertifizierter Schwerpunktversorger sukzessive die Entwicklung hochspezialisierter, wohnortnaher Behandlungsangebote für den Kreis Offenbach und für die Region voran“, so Landrat Quilling

Mit Dr. Dirk Czapowski als Chefarzt wird auch die neue Klinik für Neurologie von einem renommierten Spezialisten geleitet. Dr. Czapowski ist Facharzt für Neurologie, neurologische Intensiv- und Reha-Medizin sowie Regionalbeauftragter der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft. Seine Tätigkeit in der Asklepios Klinik Langen nahm er bereits 2022 auf und hat in dieser Zeit an der Klinik bereits eine zertifizierte Stroke-Unit (Schlaganfallabteilung) sehr erfolgreich aufgebaut.

Mit dem Abschluss der Renovierungsarbeiten auf Station 7A, die in Rekordzeit abgeschlossen werden konnten, stehen dort zusätzlich zur Stroke-Unit im ersten Schritt 20 zusätzliche Betten für Patienten der neuen Klinik für Neurologie bereit.

„Mit der Eröffnung der neuen Klinik für Neurologie ist ein weiterer Schritt in Richtung wohnortnaher Behandlungsmöglichkeiten auch für komplexe Krankheitsbilder – und damit für mehr Patientensicherheit im Kreis Offenbach getan“, betont Landrat Quilling

Das Behandlungsspektrum der neuen Neurologie umfasst neben neuroimmunologischen Krankheiten wie Multiple Sklerose vor allem den Schwerpunkt der zerebralen Gefäßerkrankungen und als zertifizierte Stroke Unit die Diagnostik, Therapie und Frührehabilitation von Schlaganfällen, sowie von Epilepsien, der peripheren Neurologie mit Nerven- und Muskelerkrankungen und alle neurodegenerativen Krankheiten oder Bewegungsstörungen, inkl. Diagnostik und Therapie von Gleichgewichtsstörungen. Weitere Meilensteine im Spektrum des neuen Fachbereichs sind die Möglichkeiten der elektrophysiologischen wie der Schluckdiagnostik. Mittels der hochkomplexen elektrophysiologischen Diagnostik lassen sich Funktionsstörungen des Nervensystems untersuchen und eingrenzen, indem die elektrische Signalverarbeitung von Muskel- bzw. Nervenzellen gemessen und analysiert wird.

Auch Schluckstörungen, sogenannte Dysphagien können neurologische Ursachen haben. Die Diagnostik erfolgt, indem ein Endoskop, das über eine Kamera mit einem Computer verbunden ist, in den Rachenraum eingeführt wird. So können die Bewegungsabläufe von Schlund- und Kehlkopfmuskulatur beim Schlucken gefärbter Test-Flüssigkeiten und -Speisen genau beobachtet werden. Zur Wiederherstellung der Schluckfähigkeit der Patienten werden dann zielgerichtete Übungen für die betroffene Muskulatur mit dem Patienten eingeübt. Die Schlucktherapie ist ein Spezialgebiet, auf dem Ärzte, Sprachtherapeuten (Logopäden), Ernährungstherapeuten und Fachpflegepersonal eng zusammenarbeiten.

„Ich freue mich sehr darauf, gemeinsam mit meinem Team die neue Klinik für Neurologie aufzubauen. Die Voraussetzungen sind personell als auch infrastrukturell hervorragend. Das große Knowhow und die kurzen Wege machen es möglich, dass wir z. B. Notfallpatienten in einem Schockraum mit Hochleistungs-CT diagnostizieren können, wie es sonst nur Unikliniken vorhalten. Für unsere neurologischen Patienten können wir täglich gemeinsame Visiten mit Intensivmedizinern aus Anästhesie, Kardiologie, Pneumologie und Neurologie vereinbaren und wir verfügen z. B. über eine sehr differenzierte elektrophysiologische- sowie Schluckdiagnostik. Das ist schon etwas Besonderes“, beschreibt Dr. Czapowski seine neue Aufgabe.

(Text: PM LPR)