Auseinandersetzung beim Dönerkauf in Wiesbaden

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(Symbolfoto: Pixabay)

Am gestrigen Mittwochabend (10.) forderte eine Streife der Stadtpolizei der Landeshauptstadt Wiesbaden aufgrund einer Auseinandersetzung an einem Schnellrestaurant in Wiesbaden Verstärkung an.

Als die Stadtpolizisten mit ihrem Fahrzeug von der Emser Straße in die Schwalbacher Straße einbogen, nahmen diese eine Konfrontation zwischen drei Männern wahr, bei welcher eine Person mit Tierabwehrspray sprühte. Die Streife hielt sofort an und unterband das Gemenge bis zum Eintreffen der Verstärkungskräfte. Ersten Ermittlungen zufolge, betrat eine dreiköpfige Gruppe das Geschäft. Im stark alkoholisierten Zustand soll einer von ihnen die Angestellten des Restaurants beleidigt haben, woraufhin der Ladenbesitzer von seinem Hausrecht Gebrauch machte und den Beleidiger aus dem Laden drängte. Im Rahmen des anschließenden Handgemenges ging der Alkoholisierte zu Boden. In dessen Folge setzte sein Begleiter das Tierabwehrspray gegen den Ladenbesitzer ein.

Eine hinzugerufene Rettungswagenbesatzung spülte dem Hausrechtsinhaber vor Ort die Augen aus und verbrachte den Beleidiger zur ärztlichen Versorgung in ein Krankenhaus. Da dieser sich dort weiterhin aggressiv verhielt, wurde er nach ärztlicher Untersuchung ins Polizeigewahrsam eingeliefert. Der Sprayer, der vor Ort entlassen wurde, muss sich wegen einer gefährlichen Körperverletzung verantworten.

(Text: PM PP Westhessen)