April, April: Zukunftsweisender Schritt für den Tourismus in Rödermark

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Grundsteinlegung in Rödermark (v.l.): Gerhard Schickel (1. Vorsitzender des Skiclub Rodgau), Bürgermeister Rödermark Jörg Rotter, 1. Stadträtin Rödermark Andrea Schülner. (Foto: privat)

Grundsteinlegung für Skischaukel Bulau-Kallemannsbersch

Im Beisein von Bürgermeister Jörg Rötter und der Ersten Stadträtin Andrea Schülner legte Gehard Schickel, 1. Vorsitzender des Ski-Club Rodgau den Grundstein für die Skisschaukel Bulau-Kallemannsbersch. Damit ist ein wichtiger Schritt Rödermarks auf dem Weg zur Bewerbung um die Ski WM 2029 absolviert.

Neben Bürgermeister Jörg Rotter, der Ersten Stadträtin Andrea Schülner und dem 1. Vorsitzenden des Ski Club Rodgaus Gehard Schickel, nahmen auch ausgewählte Mitglieder des Ski Club und begeisterte Wintersportler an der Grundsteinlegung teil.

Die Skischaukel soll bis Ende 2028 fertig gestellt sein. Sie umfasst im ersten Schritt neun Liftanlagen, die die Gipfel von Bulau, Kallemannsberg und Eichenbühl erschließen.
Bürgermeister Jörg Rötter ist sich sicher: „Die Skischaukel bringt Rödermark nicht nur wichtige touristische Impulse, sondern entlastet gleichzeitig auch junge Familien mit Kindern. Als dreifacher Vater weiß ich, was es bedeutet, drei Kinder mit dem Schlitten den Kallemannsbersch hochzuziehen. Hier bringen die neuen Seilbahnanlagen spürbare Erleichterung.“ Touristisch wolle man sich mit der Skischaukel Bulau-Kallemannsbersch mittelfristig neben Skigebieten wie Winterberg und Garmisch-Patenkirchen etablieren. Die Bewerbung um die Ski WM 2029 werde Rödermark bundesweite Aufmerksamkeit verschaffen.“

Erste Stadträtin Andrea Schüler sieht auch die Belange des Naturschutzes gewahrt: „Die Skischaukel Bulau-Kallemannsbersch entlastet die Umwelt, da viele Wintersportbegeisterte durch das neue Skigebiet vor der Haustür öfters auf Fahrten in die Alpen verzichten werden. Immerhin rund die Hälfte der Emissionen für einen Skiurlaub entstehen bei der An- und Abreise.“ Auch die geplanten Beschneiungsanlagen warten mit modernster Kunstschneetechnik Made in Hessen auf. Das Gemisch aus recyceltem Handkäs, Schneegestöber und Altäppler ist zu hundert Prozent biologisch abbaubar.

Der 1. Vorsitzende des Ski Club Rodgau Gerhard Schickel versichert zu dem: „Der Bau der Skischaukel belastet auch den städtischen Haushalt mit keinem Euro. Das Geld stammt allein aus dem Vermögen eines verstorbenen Gründungsmitglieds des Ski Clubs.“ In seinem Testament hatte de Grinder sein Vermögen zweckgebunden zum Bau der Skischaukel vor seiner Haustür vermacht – ein Lebenstraum. „Schon zu Lebzeiten hat er dafür eine erste Gondel aus den Dolomiten nach Rödermark liefern lassen. Wir vollenden seinen Traum und werden Rödermark zu Südhessens Wintersportregion Nummer eins machen“, so der Ski Club Vorsitzende.

Steffi Gotta, Inhaberin Hotel Lindenhof ist begeistert. „Ich erwarte durch den Ski-Tourismus deutliche Steigerungen bei den Übernachtungszahlen in Rödermark. Und auch die Gastronomie dürfte profitieren, insbesondere vom Après Ski.“