Frankfurt: Steigender Betreuungs- und Pflegebedarf bis 2045

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Mit Gewalt in der Pflege beschäftigt sich eine neue AOK-Initiative, an der sich etliche weitere Organisationen aus der Pflegebranche beteiligen. (Foto: Pixabay)
(Symbolfoto: Pixabay)

Stadträtin O‘Sullivan stellt die neuesten Ausgaben der frankfurt statistik aktuell vor

Frankfurt wächst weiter und zwar über alle Altersgruppen hinweg. Das ist ein Ergebnis der aktuellen Bevölkerungsvorausberechnung für Frankfurt bis 2045. „Eine wachsende Bevölkerung geht einher mit steigenden Bedarfen in der Kinderbetreuung und Altenpflege“, verkündet die für die Frankfurter Statistik zuständige Dezernentin Eileen O’Sullivan.

Der Betreuungsbedarf für Kinder unter sechs Jahren wird in den kommenden Jahren weiter steigen. Die Anzahl der Kinder unter drei Jahren soll bis 2045 auf über 26.760 ansteigen und die Zahl der Kinder zwischen drei und fünf Jahren auf rund 25.100. „Das sind potentiell rund 4700 zusätzliche Betreuungsplätze, die bis 2045 unbedingt geschaffen werden müssen“, erklärt die Stadträtin.

Auch die Zahl der Menschen, die altersbedingt mutmaßlich einer Pflege bedürfen, wird sich in den nächsten Jahren erhöhen. Stadträtin O‘Sullivan erläutert: „Mit zunehmendem Alter steigt die Pflegebedürftigkeit. So ist die Hälfte aller Pflegebedürftigen über 80 Jahre.“ Ihre Anzahl wird sich bis 2045 um 18,2 Prozent erhöhen.

„Es müssen also auch hier im Pflegebereich weitere Kapazitäten für rund 6700 Personen geschaffen werden – ohne ‚Wenn‘ und ‚Aber‘“, stellt die Dezernentin die Herausforderungen für die Stadt Frankfurt in diesem Bereich dar.

Die Ausgaben 2/2024 und 3/2024 von stehen unter Frankfurt Statistik Aktuell als PDF-Download zur Verfügung. Die ausführlichen Ergebnisse sind online unter statistikportal.frankfurt.de abrufbar.

(Text: PM Stadt Frankfurt)