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Liebe Leserin, lieber Leser,

die Langohren hüpfen schon seit Längerem durch Feld und Flur und suchen nach dem passenden Partner oder der Partnerin. Nun ist offiziell Frühling und da auch noch Ostern vor der Tür steht, haben sie doppelten Stress, schließlich wird ihnen seit Jahrhunderten angedichtet, dass sie die bunten Eier in die Nester legen. Gemeint ist natürlich, dass sie nicht selbst die Eier legen, sondern nur färben. So viel verstand man auch damals schon, dass Säugetiere eher selten Eier legen – bis auf das Schnabeltier fällt mir im Moment tatsächlich keines ein.

Das wäre ja mal ein ungewohntes Schauspiel: Schnabeltiere laufen (watscheln, schwimmen?) zur Osterzeit mit Körbchen auf dem Rücken durch die Vorgärten der Republik und verteilen gefärbte Eier. Ob der „Schnabel“ im Namen auf die Nähe zum Huhn hinweisen und damit die Fähigkeit des Eierlegens unterstreichen soll? Tatsächlich wird dieses australische Tier als eine Mischung aus Ente, Biber, Bär, Otter und Frosch beschrieben. Interessante Vorstellung, wenn die vorösterlichen Paletten in den Supermärkten mit Schoko- Osterschnabeltieren gefüllt wären.

Zurück zum traditionellen Bild von Ostern mit Hasen und allem Drum und Dran, wozu natürlich auch die Ferien gehören. Die beginnen heute und dauern ganze drei Wochen in Hessen. Und weil sich bestimmt viele die lange Zeit mit Urlaub verkürzen wollen, kann es voll werden auf den Straßen: https://rheinmainverlag.de/2024/03/21/adac-stauprognose-fuer-die-osterferien-in-hessen/

Wie Sie die Ostereier richtig lagern, die ihnen welches Tierchen auch immer ins Nest gelegt hat, erfahren Sie hier: https://rheinmainverlag.de/2024/03/20/bunte-ostereier-richtig-lagern-und-rechtzeitig-verwenden/

Bei einem Osterausflug in den Zoo gibt es zwar keine Schnabeltiere zu bestaunen, dafür aber andere neue Exoten: https://rheinmainverlag.de/2024/03/20/neuzugang-im-zoo-frankfurt-ein-paar-der-seltenen-seram-pythons-ist-im-exotarium-eingezogen/

Exotisch mutet auch an, was im Heusenstammer Wald gepflanzt wurde: https://rheinmainverlag.de/2024/03/15/aufforstung-im-heusenstammer-wald-gespendete-mammutbaeume-gepflanzt/

Der größte Mammutbaum Deutschlands steht übrigens im Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald, ist 152 Jahre alt und so an die 60 Meter hoch. Er ist damit noch vergleichsweise jung, wenn man bedenkt, dass diese Bäume 3500 Jahre alt werden können. Die Heusenstammer Mammutbäume haben also noch viel Zeit zum Wachsen.

Zurück zur ursprünglich heimischen Natur – da gibt es nun ein weiteres, lohnendes Ausflugsziel im Landkreis Darmstadt-Dieburg: https://rheinmainverlag.de/2024/03/21/ausstellung-munatur-in-muenster-ist-eroeffnet/

Bei so viel erwachender Natur ringsum bietet sich doch an, selbige am Wochenende zu genießen. Das Wetter soll zwar nicht ganz so schön werden, aber da kann man ja schnell noch mal die Daunenjacke über das ärmellose Top werfen.

Viel Spaß dabei und viel Vergnügen bei der Lektüre unserer Medienprodukte wünscht im Namen des Redaktionsteams

Silke Theurer