PDUM sammelt am Samstag in Griesheim: Ukraine meldet weiter Bedarf an Hilfsgütern

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Symbolbild für Zusammenhalt (Foto: Pixabay)

Den 30. Hilfstransport in die Ukraine seit Ausbruch des Krieges schickt der Verein Partnerschaft Deutschland-Ukraine/Moldova (PDUM) am Freitag dieser Woche auf den Weg in die Darmstädter Partnerstadt Uschhorod. Es wird wie meist in den zurückliegenden Monaten ein 40-Tonnen-Lkw sein, den Mitglieder und Unterstützer des PDUM beladen und für den Transport vorbereiten.

Rollt das Fahrzeug vom Hof, ist im Sammellager wieder ausreichend Platz für neue Sachspenden. Bedarf wird aus der Ukraine weiterhin gemeldet, und so setzt der Verein am Samstag, 16. März, seine Sammlungen fort. Geöffnet ist das Depot Am Bahnhof 27 in Griesheim von 9 bis 12 Uhr. Zu dem ehemaligen Supermarkt, der nun als Sammellager für Hilfsgüter dient, gehört ein ausreichend großer Parkplatz. Beim Ausladen der Fahrzeuge helfen auf Wunsch die Vereinsmitglieder.

Willkommen sind unter anderem folgende Dinge: Haltbare Lebensmittel (z.B. Fleisch-, Wurst- und Fischkonserven, Fertiggerichte), Hygieneprodukte (Seife, Zahnpasta, Shampoo, Deo etc.), Medikamente und (auch abgelaufene) Erste-Hilfe-Kästen, Baby- und Kleinkindbedarf, Produkte und Hilfsmittel für die Pflege sowie Schuhe in allen Größen. Auch ausrangierte, aber funktionstüchtige Haushaltsgroßgeräte – zum Beispiel Kühlschränke, Tiefkühltruhen und -schränke, Waschmaschinen oder Trockner – leisten in der Ukraine noch gute Dienste. Eine detailliertere Bedarfsliste kann im Internet unter www.pdum.org von der Infobox auf der Startseite heruntergeladen werden. Zweifelsfälle lassen sich über die Hotline 0175 249 72 56 oder per E-Mail an info@pdum.org klären. Dem PDUM-Team erleichtert es das Sortieren, wenn die Spenden in Kartons oder Säcken sortenrein angeliefert werden.

Besondere Spendenofferten bespricht der Verein mit den Partnern in der Ukraine. Dies geschah unter anderem, als eine Griesheimer Kirchengemeinde Möbel und eine komplette Einbauküche abzugeben hatte. In diesem Fall, der die Transportleistung des PDUM vor eine besondere Herausforderung stellte, hat es gepasst. Die Küche nahm ein Zentrum für die medizinische und soziale Betreuung behinderter Flüchtlingskinder im Regierungsbezirk Transkarpatien dankbar entgegen. Ein Schreiner hat sie fachgerecht eingebaut. „Es sieht super aus, wie neu“, freuten sich die Betreiber des Zentrums, in dem unter anderem Pferdetherapie, Schwimmbadbesuche und Zahnbehandlungen auf der Tagesordnung des zweiwöchigen Aufenthalts stehen.

(Text: PM PDUM Partnerschaft Deutschland-Ukraine/Moldova e. V.)