Rotes Kreuz lädt zum Verzicht aufs Rauchen ein

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(Symbolfoto: Pixabay)

Von Mitte Februar bis Ende März fasten viele Menschen. Sie gönnen sich von Aschermittwoch bis Ostern eine Auszeit von Genussmitteln. Oftmals wird während dieser Zeitspanne auf den Konsum von Alkohol verzichtet und die Leber von der Arbeit entlastet. Die Erholungsphase bekommt sowohl dem Körper und als auch dem Geist.

Doch auch die Lunge leidet, wenn sie permanent von Qualm durchzogen wird. Deshalb regen die Suchtberaterinnen Zorica Fritsch und Lena Raubach vom Roten Kreuz im Odenwaldkreis Raucherinnen und Raucher dazu an, diese 40 Tage die Glimmstängel zu meiden. So könne man seinen Konsum selbstkritisch und freiwillig reflektieren und bei Erfolg sogar über ein Aufhören nachdenken. Die Vorteile dieses freiwilligen Verzichts ohne erhobenen Zeigefinger lägen, wie zuvor die Zigarette, auf der Hand. „Man atmet definitiv freier durch. Auch verbessern sich der Geruchs- und der Geschmackssinn. Das ist erwiesen. Zudem erholt sich die Haut. Natürlich spart man als positiven Nebeneffekt auch Geld“, weiß die Sozialarbeiterin Lena Raubach.

Auf welche Art und Weise hören denn Menschen mit dem Rauchen auf? „Das ist ganz unterschiedlich. Einige schaffen es alleine und tun es einfach nicht mehr. Andere wiederum schleichen ihren Konsum langsam aus. Bei manchen klappt es sofort, andere brauchen länger“, sagt die Psychologin Zorica Fritsch. Eine absolut gültige und verlässlich erfolgreiche Methode gebe es nicht. Doch die Fastenzeit schaffe mit ihrer gesetzten Zeitspanne einen einladenden Rahmen, um die eigene Willensstärke zu testen.

Sollte es nicht funktionieren, müsse man auch nicht verzweifeln. „Mit dem Rauchen aufzuhören ist kinderleicht. Ich habe es schon hundertmal geschafft“, zitieren die beiden DRK-Beraterinnen augenzwinkernd den amerikanischen Schriftsteller Mark Twain.

Die den Verzicht begleitende Rauchfrei-Challenge auf Instagram lädt dazu ein, sich aktiv für Gesundheit und Wohlbefinden einzusetzen. Teilnehmerinnen und Teilnehmer können sich gegenseitig unterstützen, Erfahrungen austauschen und sich von den motivierenden Beiträgen inspirieren lassen. Mit den Hashtags wie #durchatmenunddurchhalten und dem Challenge Button auf der Instagram Seite des Deutschen Roten Kreuzes Odenwaldkreis kann man seine Fortschritte teilen.

Gerne stehen Lena Raubach und Zorica Fritsch unter Tel. 06062 / 607-730 für ein persönliches und unterstützendes Gespräch zur Verfügung. Ebenso kann man sich über die E-Mail: suchtberatung@drk-odenwaldkreis.de an die beiden Fachfrauen wenden. Zudem bieten sie donnerstags zwischen 16 und 17 Uhr online ihre Sprechstunde für Raucherinnen und Raucher an. Info: www.drk-odenwaldkreis.de.

(Text: PM DRK Odenwaldkreis)