Fahrradkontrollen in Darmstadt: Zwei Pedelecs wegen mutmaßlicher Manipulationen sichergestellt

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(Symbolfoto: Jeanette1980 Pixabay)

Beamte des 1. Polizeireviers in Darmstadt haben mit Unterstützung von Einsatzkräften der Bereitschaftspolizei im Stadtgebiet von Darmstadt Fahrradkontrollen durchgeführt. Zwischen 12 Uhr und 20 Uhr wurden in der Rheinstraße, Wilhelminenstraße und Frankfurter Straße ingesamt 57 Farradfahrerinnen und Fahrradfahrer sowie vier Autofahrer gestoppt.

Nach Beschwerden aus der Bevölkerung überwachten die Polizeistreifen in der Wilhelminenstraße im Bereich der Elisabethenstraße das Verbot für Radverkehr am “Wilhelminenbuckel”. Hier konnten fünf Verstöße erkannt und vor Ort geahndet werden. In der Rheinstraße an der Ecke zur Saalbaustraße hielten die Beamtinnen und Beamten 26 Radfahrende an. In 17 Fällen war wegen des Befahrens des Fahrradschutzstreifens in entgegengesetzter Fahrtrichtung oder des Befahrens des Bürgersteiges ein Verwarngeld fällig. Zwei Autofahrer, die mit ihrem Fahrzeug unzulässig in einer Ladezone parkten, wurden ebenfalls kontrolliert. Zwei Radfahrer mussten nach einer Kontrolle in der Frankfurter Straße auf Höhe des Nordbahnhofes ihren Weg zu Fuß fortführen. Die Polizisten erkannten bei der näheren Überprüfung ihrer Räder nicht zulässige Manipulationen, die eine Anzeige wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Pflichversicherung zur Folge haben.

Die Velos kamen in amtliche Verwahrung. Zwei Autofahrer hatten ihren Sicherheitsgurt nicht angelegt und wurden ebenfalls gestoppt.

Neben den Verkehrskontrollen führten die Einsatzkräfte auch Personenüberprüfungen im Herrngarten durch. Bei der Kontrolle von insgesamt 20 Personen am “Rondell” stellten sie Kleinstmengen Haschisch, ein verbotenes Einhandmesser sowie ein als gestohlen gemeldetes Portemonnaie sicher und leiteten entsprechende Verfahren ein.

(Text: PM PP Südhessen)