Bundespolizei deckt mehrere Urkundendelikte am Flughafen Frankfurt auf

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Symbolbild Frankfurt Flughafen (Foto: Mr_Worker auf Pixabay)

Bundespolizisten am Flughafen Frankfurt stellen auch in diesem Jahr regelmäßig Urkundendelikte bei der Grenzkontrolle oder auch am Regional- und Fernbahnhof fest. Im vergangenen Jahr wurden durch die Bundespolizei 1.127 Delikte dieser Art zur Anzeige gebracht. Die Beamten sorgen so für mehr Sicherheit in Deutschland.

Allein am gestrigen Donnerstag stellten Beamte drei Personen fest, die gefälschte Dokumente bei der Grenzkontrolle vorlegten oder auch echte Dokumente missbräuchlich nutzten. So wollte ein 20-jähriger Albaner mit einem falschen tschechischen Reisepass, der zudem gefälschte Ein- und Ausreisestempel enthielt, nach Toronto/Kanada reisen, um dort einen neuen Job zu finden. Neben dem Reisepass hatte sich der Mann auch einen falschen tschechischen Führerschein besorgt.

Ein 33-jähriger Dominikaner wollte eigentlich nach Barcelona zu seiner Schwester reisen, um dort zu arbeiten. Doch der spanische Aufenthaltstitel, den er bei sich hatte, war eine Fälschung und seine Reise war damit beendet.

Aber es muss nicht immer eine Fälschung sein, denn auch die missbräuchliche Nutzung eines echten Passes ist eine Straftat. So wurde ein Ermittlungsverfahren gegen einen 29-jähriger Mann eingeleitet, der bei einer Kontrolle einen schwedischen Reisepass vorlegte, jedoch nicht der eigentliche Besitzer des Dokuments war. Der Eritreer gab an, dass es der Pass seines Bruders sei. Zudem fanden Beamte seinen schwedischen Aufenthaltstitel, der jedoch von Schweden für ungültig erklärt wurde. Auch seine Weiterreise war damit zunächst beendet.

(Text: PM Bundespolizeidirektion Flughafen Frankfurt am Main)