Rodgauer Baggerseepiratinnen agieren mit zu wenig Pep

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Symbolbild Handball (Symbolfoto: BorgMattisson auf Pixabay)

Der Jahresauftakt in Leverkusen geht 21:24 (9:12) verloren

Für die Damen der HSG Rodgau Nieder-Roden endete ihre erste Begegnung im Jahr 2024 ohne Erfolgserlebnis. Sie unterlagen beim Bundesliganachwuchs von Bayer 04 Leverkusen mit 21:24 (9:12). „Wir haben einfach nicht zu unserem Spiel gefunden“, analysierte Ergün Sahin. „Da war vieles zu statisch und allein in der ersten Halbzeit wurden von uns acht hundertprozentige Chancen liegengelassen“, monierte der HSG-Trainer. „Insgesamt fehlte uns ein wenig Pep und so haben wir Leverkusen aufgebaut.“ Ohne die verletzten Pia Magnago, Laura Keller und Clara Wimmer liefen die Baggerseepiratinnen von Anbeginn der Partie einem Rückstand hinterher. Als den Gastgeberinnen nach gut zwölf Minuten die 7:4-Führung gelang, nahm HSG-Trainer Ergün Sahin die erste Auszeit. Im Anschluss kamen seine Schützlinge besser ins Spiel, konnten den Rückstand auf ein Tor verkürzen. Vor der Pause setzte sich Leverkusen wieder leicht ab. Beim Stand von 12:9 aus Sicht der Rheinländerinnen wurden die Seiten gewechselt.

Leverkusen erwischte auch im zweiten Abschnitt den besseren Start. Nach etwas mehr als 39 Minuten waren die „Juniorelfen“ schon recht deutlich auf 17:11 davongezogen. Ergün Sahin nahm daraufhin die nächste Auszeit und seine Ansprache fruchtete. In der Folge holten die Baggerseepiratinnen dann Tor um Tor auf. „Jule Krüger hat da das Tempo gut mitgenommen und uns mit viel Beweglichkeit wieder ins Spiel gebracht“, lobte er. „Und Sophie Born war in dieser Phase ein starker Rückhalt zwischen den Pfosten.“ Als die siebenfache Torschützin Jana Göbel den Rückstand auf 18:19 verkürzte (48.), schien etwas möglich. Doch die Schlussphase gehörte wieder den Gastgeberinnen, die spätestens mit dem Treffer zum 24:19 den Deckel draufmachten (57.). In den letzten drei Minuten konnten die Rodgauerinnen lediglich Ergebniskorrektur betreiben. „Leverkusen hat über weite Strecken mehr Biss gezeigt“, resümierte HSG-Trainer Sahin. „Wenn wir ähnlich entschlossen aufgetreten wären, hätten wir was holen können.“

Ein kleiner Trost bleibt den HSG-Damen: Durch den klaren 30:22-Hinspielsieg konnten sie den direkten Vergleich gegen Bayer Leverkusen für sich entscheiden. Das könnte in der Endabrechnung der Saison bei Punktgleichheit noch wichtig werden. Zunächst ist der Blick jedoch auf die nähere Zukunft gerichtet. Erst einmal haben die Baggerseepiratinnen ein spielfreies Wochenende, bevor es am 17. Februar weitergeht. Dann steht die wichtige Auswärtsbegegnung bei der TSG Leihgestern auf dem Programm, wo gepunktet werden soll. „Wir müssen das Spiel in Leverkusen aus den Köpfen kriegen, die Reset-Taste drücken und es beim nächsten Mal besser machen“, gibt Trainer Ergün Sahin die Marschrichtung vor.

Verdienter 34:35 (15:19)-Sieg der Herren 1 in Ratingen

Einen gelungenen sportlichen Einstieg ins Jahr 2024 konnten die Baggerseepiraten am vergangenen Samstag feiern. Beim Aufsteiger in Ratingen hatten die Jungs von Trainer Redmann meistens die Nase vorn, mussten am Ende aber noch etwas zittern, bevor der sechste Auswärtssieg der laufenden Runde unter Dach und Fach war.

Die Vorbereitung auf die erwartet schwere Partie verlief etwas holprig. „Seit Jahresanfang sind einige Spieler gesundheitlich angeschlagenen, ein komplettes Training war bisher kaum möglich“, so Jan Redmann der am Samstag wieder zu Improvisationen gezwungen war. Denn mit Nils Hassler fehlte der treffsicherste Schütze in den Reihen der Rodgauer und auch Johannes von der Au signalisierte nach dem Aufwärmen, dass er nicht einsatzfähig war. Zudem zog sich die Anreise aufgrund von Verkehrsbehinderungen etwas länger als geplant, doch mit dem Anpfiff wurden alle negativen Nebengeräusche ausgeblendet. So entwickelte sich sofort eine muntere Partie, in der die Baggerseepiraten schnell mit 0:3 in Führung gingen. In der temporeichen Begegnung kamen die Gastgeber dann zwar auch zu ein paar Treffern, doch die HSG´ler zeigten sich extrem kaltschnäuzig im Angriff. Vor allem Niklas Roth blühte richtig auf, traf fast nach Belieben und war damit hauptverantwortlich dafür, dass seine Farben weiterhin einen knappen Vorsprung behaupteten. Im defensiven Mittelblock arbeiteten Philipp Wunderlich und der wiedergenesene David Wucherpfennig erfolgreich gegen die individuell top besetzten Ratinger, so dass sich am Spielstand bis zur Halbzeit (15:19) recht wenig änderte.

Nach Wiederanpfiff hielten die Baggerseepiraten bis zum 18:22 weiterhin den Fuß auf dem Gaspedal, doch ab der 35. Minute wurden erste Verschleißerscheinungen sichtbar. „Uns war klar, dass wir irgendwann mit dem Wechseln anfangen müssen. David ist noch nicht bei 100 Prozent, der brauchte einfach mal eine Verschnaufpause genauso wie einige andere“, so Redmann. So kam gehörig Rotation in die Aufstellung der Rodgauer, bei denen unter anderem Jonas Markert auf der halbrechten Position gegen den bundesligaerfahrenen Ante Grbavac verteidigte. „Das hat er wirklich hervorragend gelöst, insgesamt hat mir die offensive 3-2-1 heute sehr gut gefallen“, zollte Redmann dem Engagement seiner blutjungen Truppe gehörig Respekt. Die erholten sich von dem kleinen Zwischentief, doch die Begegnung blieb jetzt hart umkämpft. Immer wieder gelang den Gastgebern, bei denen beide Außen fast fehlerfrei agierten der Ausgleich (27:27, 31:31, 32:32). So brachen die letzten fünf Minuten an, in denen zunächst Simo Brandt die erneute Führung zum 32:33 erzielte. Erneut gelang Ratingen der Ausgleich und im eigenen Angriff vergaben die Rodgauer eine gute Chance, so dass die gut 100 Zuschauer schon auf die erste Führung ihrer Mannschaft hofften. Die routinierten Gastgeber brachten wieder den siebten Feldspieler, aber dann unterlief ihnen ein technischer Fehler, den HSG-Kapitän Marco Rhein mit einem Treffer ins leere Tor sofort zum 33:34 bestrafte. Hellwach in der Abwehr gelang der nächste Ballgewinn und als Niklas Roth mit einem feinen Pass Nils Haus in Szene setzte, ließ sich der A-Jugendliche nicht lange bitten und entschied mit seinem dritten Treffer das Spiel.

Ein zufriedenes Resumee zog Cheftrainer Redmann nach den nervenaufreibenden Schlussminuten: „Was soll ich sagen, außer dass ich heute wirklich sehr stolz auf die ganze Truppe bin? Jeder hat seine Aufgabe erfüllt, das war der erwünschte positive Auftakt nach sechs Wochen Pause. Jetzt wollen wir hoffen, dass sich einige angeschlagene Spieler gut regenerieren und wir dem Topfavoriten Krefeld am 18.02. vor heimischer Kulisse einen großen Kampf liefern.“

Landesliga-Team weiterhin in der Erfolgsspur
Herren 2 HSG Rodgau Nieder-Roden  – TGS Niederrodenbach: 33:24 (19:11)

„Meine Mannschaft ist exakt so aufgetreten, wie ich es mir vorgestellt habe“, lobt HSG-Trainer André Seitz den Top-Auftritt seiner Spieler am Freitagabend in der Rodaustrom Arena. Nach anfänglichem Abtasten mit ihren Gästen und einer nur knappen Führung (8:6) legten die „Baggerseepiraten“ ab der Mitte der ersten Halbzeit einen Zahn zu und erarbeiteten sich bereits zur Pause eine klaren Vorsprung, der in Durchgang zwei verteidigt wurde.

„Wir wussten, was die Rodenbacher spielen und haben gegen ihre Einläufer die richtigen Lösungen gefunden“, so André Seitz. Angefangen beim stark parierenden Torhüter Marius Hildebrand, der dem pfeilschnellen Maarten Broschek wiederholt mit langen Pässen auf die Reise schickte, über die offensive Abwehr bis hin zum taktisch disziplinierten Spielaufbau, bei dem Richard Landskron wieder ein fester Bestandteil ist, lief es in heimischere Halle wie am Schnürchen. Und dies trotz Umstellungen in der Abwehr durch den krankheitsbedingten Ausfall von Till Eyssen. Noah Trageser war nach überstandenem Pfeiffersches Drüsenfieber zwar wieder dabei, aber wurde noch geschont.

Mit dem zweiten Sieg im noch jungen Jahr verteidigte die HSG die Tabellenführung und weiß schon jetzt, dass ihr in zwei Wochen beim Derby in Babenhausen mächtig Gegenwind entgegenwehen wird.

Herren 2 HSG Rodgau Nieder-Roden: Hildebrand (1), Kussmaul; Bauch (5), Landskron (6), Ullrich (2), Schmid (3), Kiefer (1), Broschek (9), Trageser (2/1), Weiland (1/1), Markert (1), Weidinger, Müller (1), Juric (1). Zeitstrafen: 4 – 3. Siebenmeter: 3/2 – 2/1. Schiedsrichter: Erdönmez / Werner.

mA2 Junioren: Ohne Mühe Sieg mit 42:18 bei der HSG Dietesheim/Mühlheim

Im zweiten Rückrundenspiel waren die Baggerseepiraten zu Gast bei der HSG Dietesheim/Mühlheim und konnten ohne große Mühe einen 42:18 Sieg verbuchen.

Von Anfang an ließen die mA2-Junioren der HSG Rodgau/Nieder-Roden keinen Zweifel daran, wer als Sieger vom Platz gehen würde. In den ersten Minuten wurden zwar einige Chancen liegen gelassen, nach 16 Minuten Spielzeit konnte man seine Überlegenheit mit einer 10:4 Führung aber deutlich machen. Kontinuierlich setze man die spielerische Überlegenheit in Tore um. Zur Halbzeit lagen die Baggerseepiraten mit 19:10 in Front.

In der zweiten Hälfte nutzten die Baggerseepiraten konsequent ihre Überlegenheit aus. Über Außen, den Kreis durch schnelles Konterspiel konnten die Jungs den Vorsprung ausbauen. In den ersten 10 Minuten hatten die Baggerseepiraten einen 8:0 Lauf. Die Abwehrreihe der mA-Junioren aus Nieder-Roden gab der Angriffsreihe des Gastgebers wenig Entfaltungsmöglichkeiten. Etliche sehenswert herausgespielte Kombinationen wurden erfolgreich abgeschlossen. Mit einem 42:18 schließlich wurden beide Punkte aus Mühlheim mit nach Hause genommen.

Robert Scariot, der die Mannschaft coacht, konnte wenige Mängel feststellen und daher mit den gezeigten Leistungen der Baggerseepiraten sehr zufrieden sein. Es gibt zwar hier und da noch Verbesserungspotential, das Spiel über den Kreis könnte etwas zielgerichteter sein, die Chancenverwertung noch ein wenig verbessert werden. Der Mühlheimer Torpfosten lässt grüßen.

Es spielten: Wali Ashrati (TW), Elias Koch Moran (TW), Malte Simon, Malte Broschek, Tim Weiland, Philipp Scariot, Jason Hardrick, Anton Geyer, John Koch Moran und Taylor Hörhold.

mA2 -Junioren: 61:25-Erfolg gegen die TGS Seligenstadt

Auch im Rückspiel der mA-Junioren Bezirksoberliga in der RODAUSTROM Sportarena in Nieder-Roden erlebten die Zuschauer im Spiel der Baggerseepiraten gegen die TGS Seligenstadt ein Torspektakel. In einer einseitigen Partie konnten die Baggerseepiraten ohne große Mühe einen 61:25-Sieg erzielen. Ein Dank gilt dem Gegner aus Seligenstadt, der mit der Minimalanzahl von sieben Spielern (incl. Torwart) das Spiel anging, sich nie aufgegeben hat und immer wieder versucht hat, den Baggerseepiraten ein Schnippchen zu schlagen.

Das Spiel ist schnell erzählt. Die Baggerseepiraten bestimmten von Anfang an das Spielgeschehen. In allen Belangen dem Gegner überlegen zogen die mA2-Junioren ihre Kreise. Alle Varianten eines erfolgreichen Angriffsspiels über den Kreis, die Außen, schnelle Tempogegenstöße wurden heute ausgespielt. Mit 29:12 ging es in die Pause. Die zweite Halbzeit ein Abbild der ersten. Den Zuschauern wurde alles geboten. Nur die Abwehrarbeit ließ ab und an zu wünschen übrig. Das sollte in den kommenden Spielen verbessert werden. Hier warten wesentlich stärkere Gegner auf Schwächen, Aussetzer der Baggerseepiraten. Mit 61:25 wurde die Partie der ungleichen Gegner beendet.

Robert Scariot, der die Mannschaft coacht, musste nicht ins Spielgeschehen eingreifen. Er sah viel Engagement seiner Baggerseepiraten. Die nächsten Gegner sollten die Baggerseepiraten mehr fordern. In den kommenden Wochen gilt es die Tabellenführung erfolgreich zu verteidigen.

Am Samstag, 17. Februar, um 13 Uhr geht es in Offenbach-Bürgel gegen die nicht zu unterschätzende TSG Bürgel. Hier steht eine interessante Partie an.

Es spielten: Elias Koch Moran (TW), Wali Ashrati (TW), Hugo Hoffmann, Jason Hardrick, John Koch Moran, Dennis Kvashchenko, Malte Broschek, Anton Geyer, Tim Weiland, Clark Henrich und Taylor Hörhold.

MJC-BZL: SV Erlensee – mC2 Jugend a.K. 21:31 (12:14)

Zur recht frühen Stunde wurde das Auswärtsspiel der C2 Junioren beim SV Erlensee am Sonntagvormittag angepfiffen.

Vielleicht etwas zu früh, taten sich die Nachwuchspiraten gegen den auf dem Papier unterlegenen Gegner (Vorletzter in der Tabelle) doch recht schwer. Das Spiel war von Beginn an sehr statisch und es gab kaum nennenswerte Spielzüge. Die Tore fielen zumeist durch Einzelaktionen gegen eine in Teilen überforderte Abwehr der Heimmannschaft. In der Abwehr der HSG klappte auch nicht alles nach Wunsch. Mit einem Vorsprung von nur 2 Toren ging es in die Kabine.

In der Halbzeitpause sind dann wohl einige passende Worte durch das Trainer/Betreuerteam Matthias Lauten, Maarten Broschek und Maike Weiland gefallen, denn zu Beginn des zweiten Abschnitts blitzte das eigentliche Können der Baggerseepiraten auf.
Auch das bisher vermisste Ansagen von Spielzügen führte zu einer deutlicher werdenden Führung. Die Mannschaft des SV Erlensee stellte Mitte der 2.Hälfte die Abwehr auf eine reine Manndeckung um. Damit hatten die HSGler wieder mehr Probleme im Abschluss, konnten aber den doch recht deutlichen Vorsprung bis zum Schlusspfiff halten.

Dieses Spiel der mC2 findet am Sonntag, 18. Februar, um 12.30 Uhr in der Claus-von-Stauffenberg-Schule statt.

Es spielten: Albert Kvashchenko (TW), Jacob Böhm, Jonas Brandt, Tobias Bünz, Bennett Hörhold, Karl Hoffmann, Pepe Lauten, Paul Leffler, Fabian Lutz, Louis Meincke, Nathan Tietz, Tim Weiland, Niklas Zetzsche.

E-Jugend: Starke Leistung im Rodgau-Derby

Nach dem tollen Sieg gegen den Tabellenführer am vergangenen Wochenende, stand nun das Spiel zweiter gegen den Tabellendritten SG Hainhausen an. Zusätzlich ging es auch noch gegen den Ortsrivalen aus dem Rodgauer Norden.
Beide Mannschaften begannen mit einen hohen Tempe wobei die Gäste einen besseren Start hinlegten. Schnell konnte Hainhausen ein, zwei Tore vorlegen. Die Baggerseepiraten hielten aber dagegen und konnten immer wieder gleichziehen. Leider zeigten sich unser Angriff heute nicht so gewohnt treffsicher, so dass der Gästekeeper viele Chancen zunichtemachte.

Im zweiten Abschnitt wurden die Sorgenfalten bei den HSG Trainer immer größer. Mussten sie doch schon vor dem Spiel auf einen sehr Treffsicheren Spieler verzichteten, kamen während des Spiel noch zwei weitere Verletzungen dazu. Die alternativen auf der Bank wurden also immer weniger. Die starken Gäste konnten immer wieder mit hohem Tempo die Abwehr überlaufen und Tore erzielen. Obwohl unsere Torhüter auch immer wieder starke Paraden zeigten. Die Baggerseepiraten kämpften aber verbissen um jeden Ball und nun übernahmen die übrigen Spieler Verantwortung und erzielten Tor um Tor. Bis auf ein Tor 5 Minuten vor dem Ende konnten sich die Gastgeber herankämpfen. Danach schwanden die Kräfte und es gelang kein weiterer Treffer mehr und Hainhausen konnte noch ein paar Tore erzielen.

Am Ende stand ein knapper, aber nicht unverdienter Sieg, aufgrund der höheren Anzahl an Torschützen zu Buche. Wieder einmal konnten sich fast alle Spieler in der Torschützenliste eintragen. Die Trainer sind sehr stolz über die Moral und den Kampfgeist der Mannschaft.
Das nächste Spiel findet nach Fasching bei der HSG Maintal statt. Anwurf ist am Sonntag 25. Februar, um 14.30 Uhr. Die Mannschaft würde sich über zahlreiche Unterstützung freuen.

Es spielten: M. Böttinger, F. Klees, M. Fenn, M. Gimm, A. Murmann, J. Faasch, K. Schönfeldt, P. Delic, J. Lehmann, L. Bauch.

8Text: PM HSG Rodgau Nieder-Roden)