Fechenheim/Bergen-Enkheim/Riederwald: Kontrollmaßnahmen führen zu großem Drogenfund

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(Symbolfoto: Hans Braxmeier auf Pixabay)

Im Rahmen der regionalen Kriminalitätsbekämpfung führten Polizeibeamte des 18. Reviers, unterstützt von Beamten der Bereitschaftspolizei, am Montag (29.) Kontrollmaßnahmen an verschiedenen Örtlichkeiten in mehreren Frankfurter Stadtteilen durch, die bis in die Abendstunden andauerten. Hierbei stach ein herausragender Drogenfund besonders ins Auge.

Die Maßnahmen begannen gegen 17 Uhr im Bereich Fechenheim. Dort im öffentlichen Nahverkehr stellten Polizeibeamte einen 28-jährigen Mann fest, welcher sich ohne legalen Aufenthaltstitel in der Bundesrepublik befand, was eine Anzeige wegen des Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz zur Folge hatte. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahme wurde er wieder entlassen.

Im weiteren Verlauf kontrollierten die Polizistinnen und Polizisten eine dreiköpfige Personengruppe im Alter von 20, 24 und 54 Jahren, wobei die Beamten ca. 10 g Kokain sowie ein Einhandmesser und ein Pfefferspray auffanden. Diese stellten sie sicher. Aufgrund der Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz sowie gegen das Waffengesetzt leiteten die Beamten entsprechende Strafverfahren ein.

Weiter kontrollierten die Ordnungshüter verschiedene Gaststätten im Bereich Bergen-Enkheim und Fechenheim, wobei es zu keinen Auffälligkeiten kam.

Abschließend errichteten die Polizeibeamten eine stationäre Kontrollstelle unter der Bundesautobahn 661 in beide Fahrtrichtungen. Hierbei kontrollierten die Polizeikräfte ein mit zwei Personen besetztes Fahrzeug. Ein freiwillig durchgeführter positiver Urintest bei dem 51-jährigen Fahrer begründete den Verdacht der Trunkenheit im Straßenverkehr. Zudem konnte bei der Durchsuchung der Person Kokain aufgefunden werden. Nach Durchführung der polizeilichen Maßnahmen entließen die Beamten ihn wieder. Doch das sollte noch nicht alles sein.

Bei der Überprüfung des 44-jährigen Beifahrers fanden die Beamten ca. 12 g Kokain sowie darüber hinaus rund 1200 Euro Bargeld auf. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft erfolgte bei ihm eine Wohnungsdurchsuchung. Dort stellten die Beamten ca. 4 kg Marihuana, ca. 2 kg Haschisch, ca. 214 g Kokain, ca. 2,7 g Ecstasy, ca. 16.000 Euro Bargeld, mehrere Mobiltelefone und eine Feinwaage sicher. Den 44-Jährigen verbrachten die Beamten danach in die Haftzellen des Polizeipräsidium Frankfurt am Main mit dem Ziel der richterlichen Vorführung. Er muss sich nun wegen des Verdachts des illegalen Handels mit Rauschgift verantworten.

Im Rahmen der Einsatzmaßnahmen wurden rund 100 Personen kontrolliert. Insgesamt stellten die eingesetzten Beamten ca. 6,1 Kilogramm an verbotenen Betäubungsmitteln sicher. Acht Strafanzeigen wurden gefertigt.

(Text: PM PP Frankfurt)