Familienfreizeiten für Alleinerziehende und Mehrkindfamilien

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Mit dem Projekt sollen Familien die Möglichkeit erhalten, in unbeschwerter Umgebung eine Alltagspause einzulegen, wieder neue Kraft zu tanken und gemeinsame Erlebnisse zu erfahren. (Foto: DJH Hessen)

Die Hessenstiftung – Familie hat Zukunft, ins Leben gerufen vom Hessischen Ministerium für Soziales und Integration, unterstützt Familienfreizeiten für bedürftige Ein-Eltern- und Mehrkindfamilien in hessischen Jugendherbergen mit rund 314.000 Euro. Dank der Förderung durch die Stiftung startet das vom Deutschen Jugendherbergswerk Landesverband Hessen e. V. (DJH Hessen) entwickelte Angebot jetzt in die Pilotphase. Im Zeitraum von Januar bis Ende März 2024 werden finanziell schwachen Familien zunächst fünf Freizeiten in den Jugendherbergen in Rotenburg an der Fulda, Biedenkopf und Korbach ermöglicht. Anschließend wird das Angebot evaluiert, gegebenenfalls auf die Bedarfe der Familien weiter zugeschnitten und weitere Freizeiten umgesetzt.

Familienfreizeiten richten sich an Alleinerziehende und kinderreiche Familien

„Angesichts steigender Lebenshaltungskosten und einer hohen Inflation stehen derzeit insbesondere kinderreiche Familien und Alleinerziehende vor finanziellen Herausforderungen“, sagt Anne Janz, Staatssekretärin für Soziales und Integration und Vorstandsvorsitzende der Hessenstiftung. „Viele können sich einen Urlaub nicht leisten. Hier setzt das Programm des DJH Hessen an. Die von der Hessenstiftung unterstützten Familienfreizeiten richten sich an Alleinerziehende und Familien mit mindestens drei Kindern.“

Die Freizeiten finden sowohl am Wochenende als auch über fünf Tage in den Ferien statt. Die von der Hessenstiftung ermöglichten Familienfreizeiten umfassen nicht nur die Übernachtung in einer Jugendherberge, sondern auch von den Häusern angebotene Aktivitäten. Mit dem Projekt sollen Familien die Möglichkeit erhalten, in unbeschwerter Umgebung eine Alltagspause einzulegen, wieder neue Kraft zu tanken und gemeinsame Erlebnisse zu erfahren. Die Eltern haben außerdem in geschützten Räumen die Möglichkeit sich auszutauschen. Das Deutsche Stiftungszentrum (DSZ) im Stifterverband ist mit der Geschäftsführung der Hessenstiftung betraut und übernimmt somit auch die Abwicklung der Förderung. Zur Zusammenarbeit der Hessenstiftung mit dem Deutschen Jugendherbergswerk Landesverband Hessen e. V. sagt Prof. Dr. Stefan Stolte, Mitglied der DSZ-Geschäftsleitung und Leiter des Bereichs „Stiftungsmanagement“: „Der Satzungszweck der Hessenstiftung ist klar definiert: Sie fördert das Gemeinwohl, indem sie die Lebenssituation von Familien in Hessen verbessert. Das Programm des DJH Hessen, Freizeiten speziell für finanzschwache Mehrkind- und Ein-Elternfamilien anzubieten, zielt genau darauf ab. Das unterstützte Programm passt somit perfekt zum Auftrag der Stiftung und fördert eine familiengerechte Gesellschaft“.

Hessenstiftung – Familie hat Zukunft

Die Hessenstiftung – Familie hat Zukunft ist eine Stiftung des bürgerlichen Rechts, die von der Hessischen Landesregierung, vertreten durch das Hessische Sozialministerium, ins Leben gerufen wurde. Ziel der Stiftung ist, die Bedeutung der Familie in der Gesellschaft zu stärken und Hessen als Familienland auszubauen. Indem sie konzeptionelle Arbeiten fördert, wirkt sie daran mit, die wirtschaftlichen, sozialen und rechtlichen Rahmenbedingungen für Familien und das Lebensumfeld von Kindern zu verbessern.

Deutsches Stiftungszentrum im Stifterverband

Das Deutsche Stiftungszentrum (DSZ) ist das Dienstleistungszentrum des Stifterverbandes für Stifterinnen, Stifter und Stiftungen. Das DSZ betreut derzeit rund 670 Stiftungen mit einem Gesamtvermögen von mehr als 3 Milliarden Euro. Seit über 60 Jahren berät das DSZ Stifterinnen und Stifter in allen rechtlichen, steuerrechtlichen und programmatischen Fragen im Zusammenhang mit der Stiftungserrichtung und betreut gemeinnützige und mildtätige Stiftungen bei der Verwirklichung ihrer satzungsmäßigen Zwecke.

(Text: PM Hessisches Ministerium für Soziales und Integration)