Frankfurt: Polizei nimmt Uhrendiebe mit technischer Unterstützung fest

160
(Symbolbild: Tima Miroshnichenko auf Pexels)

Am Montag (15.) nahm die Polizei in Frankfurt eine Bande von Trickdieben fest – zuerst einen 45 Jahre alten Mann, der fluchtartig einen Juwelier verließ, später seine zwei 34- und 57-jährigen Komplizinnen kurz vor ihrer Abreise. Dabei machte sich sofort die vorgestellte Videoschutzanlage bezahlt.

Polizeibeamte, die sich anlässlich der Vorstellung der neuen Videoschutzanlage in der Kaiserstraße befanden, bemerkten gegen 12.20 Uhr einen Mann, der aus einem Juweliergeschäft rannte und von einem Verkäufer verfolgt wurde. Umgehend schritten die Polizisten ein und nahmen den flüchtenden Mann fest.

Im weiteren Verlauf stellte sich heraus, dass der Verdächtige zuvor versucht hatte, in dem Laden eine hochpreisige Uhr gegen ein Plagiat auszutauschen. Doch der Schwindel flog auf, sodass er und eine Begleiterin schnellen Schrittes den Laden verließen. Nach der Festnahme des Mannes gelang es den eingesetzten Fahndern unter der Zuhilfenahme der neuen Videoschutzanlage die Komplizin im Hauptbahnhof festzunehmen.

Doch damit nicht genug. Im Rahmen der weiteren Ermittlungen und der Auswertung der Videoaufzeichnungen stellte sich heraus, dass die Bande bei der Tat als Trio agierte. Polizeibeamte nahmen später im Bereich des “The Squaire” am Flughafen eine dritte Täterin fest. Beide Frauen waren bereits im Begriff, sich ins Ausland abzusetzen.

Bei der Durchsuchung der drei Festgenommenen konnten weitere gefälschte Schmuckstücke aufgefunden werden. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft erfolgte die Einlieferung des Trios zwecks richterlicher Vorführung. Der 45-jährige Mann und die zwei 34- und 57-jährigen Frauen, welche alle über keinen festen Wohnsitz verfügen, wurden dem Haftrichter vorgeführt. Sie müssen sich unter anderem wegen des versuchten Trickdiebstahls verantworten.

(Text: PM PP Frankfurt)