Alles rund ums Holz: Historische Holzversteigerung in Dudenhofen mit viel Publikum

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Eigentlich ist das Programm über die Jahre immer ähnlich, aber trotzdem finden alle Vorführungen immer noch viel Publikum. (Foto: ah)

„Wir können hier das tollste Programm haben, entscheidend für den Besuch ist aber das Wetter“, erklärt Moderator Jürgen Resch und das Wetter war diesmal wieder auf der Seite des Gesangvereins „Germania“ und der historischen Holzversteigerung an der Gänsbrüh in Dudenhofen. Eigentlich ist das Programm über die Jahre immer ähnlich, aber trotzdem finden alle Vorführungen immer noch viel Publikum.

Besondere Publikumsmagneten sind immer die Brüder Markus und Ralf Dengler aus Baden-Württemberg mit ihrer sportlich rasanten Holzfäller-Show, ebenso der Holzkünstler Michael Gomerski aus Messel, der mit der Motorsäge aus klobigen Stämmen seine filigranen Skulpturen fräst. Viele Freunde haben auch die etwa 100 liebevoll restaurierten Traktor-Veteranen und MAN-Fahrzeuge.

Neu war diesmal die musikalische Unterhaltung durch das Orchester des Musikvereins Dudenhofen und dem Musikverein „Frohsinn“ aus Groß-Wallstadt, das sich inzwischen in Dudenhofen bei verschiedenen Veranstaltungen einen guten Ruf erarbeitet hat.

Wohl einmalig dürfte es sein, dass es diesmal zwei Edelholzköniginnen gibt. Da die eigentliche Kandidatin kurzfristig wegen Krankheit ausgefallen ist, sprangen gleich zwei „erfahrene“ Kräfte ein. Maxi Marie Seibel, die schon 2023 in die Verlängerung gegangen war, bleibt auf dem Thron und wird unterstützt durch Lina Seibel, die ebenfalls schon einmal den Titel trug.

Auch bei der Holzversteigerung von sieben Raummetern Holz griffen sie zum Mikro und unterstützen Jürgen Resch bei der Auktion. Hier bewies besonders die ehemalige Edelholzkönigin Heike, das sie nicht nur gut repräsentieren kann, sondern auch ein großes Talent als Auktionator besitzt. Den Erlös wird der Gesangverein Germania wie im Vorjahr für soziale Zwecke stiften.

Viel Frust gab es wohl aber für die Besucher, die aus dem Raum Seligenstadt zur Gänsbrüh laufen wollten. Nach Aussage eines Betroffenen war der Wald zwischen Seligenstadt und Dudenhofen druch „eine schlecht geplante Treibjagd“ gesperrt, was bedeutet, dass alle die auf diese Art zur Holzversteigerung wollten, umkehren mussten.

(Text: ah)