Seeheim-Jugenheim: Festnahme wegen des Verdachts des Waffenhandels

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(Symbolfoto: Pixabay)

Zivilfahnder des Polizeipräsidiums Südhessen haben am Dienstag (12.) einen 41 Jahre alten, serbischen Staatsangehörigen wegen des Verdachts des Handels mit Schusswaffen sowie von Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge festgenommen.

Der Mann aus Seeheim-Jugenheim war seit Oktober 2023 mutmaßlich auf der Flucht und durch die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main – Eingreifreserve – mit einem Haftbefehl zur Festnahme ausgeschrieben. Im Rahmen intensiver operativer Maßnahmen der südhessischen Fahnder gelang es, ihn in Seeheim-Jugenheim festzunehmen.

Der 41-Jährige steht im Verdacht, zusammen mit einem bereits festgenommenen 38 Jahre alten Bruder, in den Jahren 2020 bis 2023 mit Schusswaffen, darunter auch Kriegswaffen und Munition, Handel getrieben und diese an Tätergruppierungen aus dem Bereich der organisierten Kriminalität in Deutschland veräußert zu haben.

Aufgrund der Ermittlungen von Generalstaatsanwaltschaft und Polizei kann davon ausgegangen werden, dass er auch mit kiloweise Cannabis sowie andere Betäubungsmitteln gehandelt haben dürfte. Für die Drogen- und Waffengeschäfte soll der Beschuldigte ein Kryptosmartphone des Fabrikats SkyECC genutzt haben.

Der Festnahme des gesuchten 41 Jahre alten Beschuldigten gingen intensive verdeckte Ermittlungen sowie operativer Maßnahmen voraus. Am Dienstag konnte er schließlich in Seeheim-Jugenheim identifiziert und durch Zivilkräfte festgenommen werden. Er versuchte noch vergeblich, mit einem Fahrrad die Flucht zu ergreifen. Die Polizeibeamten verhinderten dies jedoch und überwältigten ihn.

Im Anschluss wurde er einem Haftrichter am Amtsgericht Darmstadt vorgeführt, der auf Antrag der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main die Untersuchungshaft anordnete.

(Text: Gemeinsame Presseinformation der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main und des Polizeipräsidiums Südhessen)