Berufsfeuerwehr Wiesbaden als Feuerwehr des Monats ausgezeichnet

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(Symbolfoto: Kerstin Riemer auf Pixabay)

Staatssekretär Stefan Sauer hat die Berufsfeuerwehr Wiesbaden für ihr modernes Konzept der Brandschutzerziehung als „Feuerwehr des Monats Oktober 2023“ ausgezeichnet. Teil dessen ist u.a. ein durch die Feuerwehr -gebauter Brandschutzerziehungsspielplatz, auf dem mit großer Begeisterung Brandschutzerziehungseinheiten sowie die Wachführungen von Kindergärten und Schulen durchgeführt werden. Als Anerkennung für das besondere Engagement überreichte Staatssekretär Stefan Sauer der Wehr eine Anerkennungsprämie in Höhe von 1.000 Euro.

„Kinder führt man am besten spielerisch und mit Spaß an die Feuerwehr heran. Die Berufsfeuerwehr Wiesbaden hat eine liebevoll gestaltete Erlebniswelt geschaffen, die eine moderne und altersgerechte Möglichkeit der Brandschutzerziehung und -aufklärung für den Nachwuchs bietet. Das Feuerwehr-Kinderland macht Lust auf Feuerwehr und ist sichtbarer Beleg einer tiefen Leidenschaft und Verbundenheit der Kameradinnen und Kameraden mit ihrer Wehr und ihrem Beruf. Viele Kindergärten und Grundschulklassen werden nunmehr die Wache in Mainz-Kastel besuchen wollen, um mehr über die Feuerwehr zu erfahren. Hierzu kann man die Berufsfeuerwehr Wiesbaden nur beglückwünschen“, so Staatssekretär Stefan Sauer.

Mithilfe eines Forstwirts hatte das Team der Brandschutzerziehung der Berufsfeuerwehr Wiesabden aus eigenen Finanzmitteln eine eigene Branderziehungswelt erschaffen, die verschiedene Vorteile im Rahmen der Brandschutzerziehung bietet. Die Brandschutzerziehungseinheiten sowie die Wachführungen von Kindergärten und Schulen finden nun größtenteils auf dem Spielplatz statt.

Rekordmittel für Unterstützung des ehrenamtlichen Brand- und Katastrophenschutzes

Um für optimale Bedingungen der Brand- und Katastrophenschützer zu sorgen, hat die Hessische Landesregierung in den letzten Jahren die Mittel der Brandschutzförderung zur Anschaffung von Feuerwehrfahrzeugen, der Modernisierung von Infrastruktur und der Unterstützung der Kommunen in den Bereichen Ausbildung sowie Ehrenamtsförderung sukzessive aufgestockt. Im laufenden Jahr 2023 wurde die Garantiesumme um drei auf 46 Millionen Euro erhöht. Im Jahr 2024 steigt die Garantiesumme auf den Rekordwert von 47 Millionen Euro. Auf Basis der Garantiesumme können seit 2018 mehr als 90 Prozent aller eingegangenen Anträge aus hessischen Kommunen finanziell unterstützt werden.

Stadt Wiesbaden profitiert von Landesmitteln

Die Stadt Wiesbaden hat von der Erhöhung der Garantiesumme im Brandschutz profitiert: In den vergangenen zwei Jahren wurden insgesamt vier Fahrzeuge mit einer Gesamthöhe von rund 90.000 Euro gefördert.

Für die zeitgemäße Aus- und Fortbildung an der Landesfeuerwehrschule in Kassel stellt das Land Hessen jährlich mehr als 16 Millionen Euro bereit. 3,2 Millionen Euro investiert die Hessische Landesregierung in die Förderung des Ehrenamtes im Brand- und Katastrophenschutz, wovon 2,4 Millionen Euro in die Auszahlung der Anerkennungsprämie für langjährige Einsatzkräfte fließen. Zudem investierte das Land im Rahmen der Ausstattungsoffensive seit dem Jahr 2008 rund 75 Millionen Euro in den hessischen Katastrophenschutz, der damit bundesweit einen Spitzenplatz einnimmt.

Hintergrund zur „Feuerwehr des Monats“

Als „Feuerwehr des Monats“ werden seit August 2007 vom Hessischen Ministerium des Innern und für Sport Freiwillige Feuerwehren ausgezeichnet, die neue oder innovative Ideen erfolgreich in die Tat umgesetzt haben. Diese Impulse und der geleistete Einsatz sollen nicht verborgen bleiben, sondern anerkennend ausgezeichnet werden und anderen Feuerwehren als gutes Beispiel dienen. Die Ausgezeichneten werden regelmäßig im „FLORIAN Hessen“, dem zentralen Fachmagazin für die Feuerwehren in Hessen, und auf der Internetseite des Hessischen Innenministeriums vorgestellt. Zudem erhält die ausgezeichnete Feuerwehr eine Anerkennungsprämie in Höhe von 1.000 Euro. In den vergangenen fünfzehn Jahren wurden bereits mehr als 165 Freiwillige Feuerwehren in Hessen ausgezeichnet.

(Text: PM Hessisches Ministerium des Innern und für Sport)