Frankfurt: OpernTurm setzt neue Maßstäbe mit nachhaltiger Ladeinfrastruktur

204
Die neuen, im OpernTurm verbauten, Gleichstrom-Wallboxen. (Foto: Chargemaker GmbH)

Im Herzen der Stadt, direkt gegenüber der Alten Oper, erhebt sich der 170 Meter hohe OpernTurm. Er zählt nicht nur zu den markantesten Gebäuden der Frankfurter Skyline: Als einer der ersten Hochhausneubauten in Europa wurde er nach dem Umweltstandard LEED-Gold für umweltfreundliches, ressourcenschonendes und nachhaltiges Bauen zertifiziert. Jetzt stärkt der 42-geschossige Büroturm seine nachhaltigen und klimafreundlichen Werte weiter: Die Tiefgarage mit 580 Stellplätzen soll mit einer zukunftssicheren Ladeinfrastruktur Maßstäbe setzen.

Verantwortlich für die gesamte Planung und Umsetzung ist das Frankfurter Unternehmen Chargemaker, ein Tochterunternehmen der Dussmann Group und Mainova. Der Full-Service-Spezialist von Ladeinfrastruktur für E-Autos hat im Vorfeld der Installation Studien und Analysen zur technischen Machbarkeit und Umsetzung der avisierten Ladepunkte erstellt. Das Ergebnis: Mit der bestehenden Energieinfrastruktur konnten aktuell mehr als 250 Ladepunkte vorgerüstet werden. Zudem könnten in Zukunft weitere Lademöglichkeiten durch einen zusätzlichen Trafo geschaffen werden.

Die errichtete Ladeinfrastruktur berücksichtigt bei allen Lademöglichkeiten verschiedene Nutzergruppen und Zugangsoptionen. So werden die fest vermieteten Stellplätze auf Wunsch mit Wallboxen ausgestattet, wahlweise zum Kauf oder zur Miete. Deren Abrechnung sowie weitere Rundum-Sorglos-Services bietet Chargemaker zugeschnitten auf die jeweiligen Anforderungen als Gesamtpaket an. Dazu können sich interessierte Gewerbemieter auch auf einer eigens erstellten Landingpage zum Projekt informieren und ein individuelles Angebot konfigurieren.

Im öffentlichen Parkbereich wurden außerdem 20 Normal- und vier Schnell-Ladepunkte installiert. Dabei setzt das Frankfurter Unternehmen auf eine Produktinnovation: die DC-Wallboxen mit einer Leistung von 50 kW wurden als Marktneuheit gerade erst gelauncht und gelten als aktuelle Benchmark für kompakte Schnellladelösungen.

In der gesamten Tiefgarage wurde dabei mit möglichst unauffälligen Kabelwegen gearbeitet. So fügt sich die Ladeinfrastruktur stimmig in das optische Konzept des Gebäudes ein. Und auch für die verursachergerechte Abrechnung der Lademengen hat Chargemaker eine Lösung konzipiert: durch getrennte Zähler für den öffentlichen und nicht-öffentlichen Bereich werden die verbrauchten Lademengen exakt erfasst und direkt abgerechnet.

(Text: PM Stadt Frankfurt)