Frankfurt: „Kulturcampus – Identität bewahren, Ressourcen nutzen, Potenziale aktivieren“

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Blick in die Ausstellung zum Kulturcampus. (Foto: Frankfurt UAS)

Ausstellung studentischer Entwürfe im Planungsdezernat bis 15. November

Das Stadtplanungsamt zeigt die Ausstellung „Kulturcampus – Identität bewahren, Ressourcen nutzen, Potenziale aktivieren“ der Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS), bis Mittwoch, 15. November, im Atrium des Planungsdezernats in der Kurt-Schumacher-Straße 10.

Die Entwürfe der Studierenden – aus den Bereichen Architektur, Stadtplanung und Sozialer Arbeit – beschäftigen sich mit dem gesamten Kulturcampus und insbesondere mit dem ehemaligen Gebäude der juristischen Fakultät der Goethe-Universität in Bockenheim. Für lange Zeit schienen Abriss und Neubau der einzige Weg zu sein. Eine nachhaltige Lösung hingegen könnte ein Umbau des Gebäudes sein. Inmitten der aktuellen öffentlichen Debatte um die Zukunft des Juridicums zeigen Studierende und Forschende der Frankfurt UAS ihre Arbeiten zum Erhalt und möglichen Weiterentwicklung des Quartiers. Nach der erfolgreichen Ausstellung im Mai dieses Jahres in den Räumlichkeiten der Hochschule und Anfang Oktober im Studierenden-Haus am Campus Bockenheim zieht die Ausstellung zum Kulturcampus nun noch einmal in das Planungsdezernat.

Zum Abschluss der Ausstellung am 15. November um 19 Uhr lädt das Stadtplanungsamt zu einer Finissage ein. Marcus Gwechenberger, Dezernent für Planen und Wohnen, Paola Alfaro-d’Alençon vom Forschungsprojekt DFG KOPRO Int. an der Frankfurt UAS, Raul Gschrey, Soziale Arbeit, Frankfurt AUS, und Florian Mähl, Architektur, Frankfurt UAS, ziehen ein Fazit und beleuchten die Impulse des Projektes.

Weitere Hinweise und Informationen zur Ausstellung finden sich unter stadtplanungsamt-frankfurt.de.

Hintergrund

Studierende der Frankfurt UAS griffen im Wintersemester 2022/2023 und im Sommersemester 2023 Konzepte in ihren eigenen Ausarbeitungen zu möglichen Zukunftsplänen des Kulturcampus auf. Während einer interdisziplinären Lehrveranstaltung in den Fachbereichen Architektur, Bauingenieurwesen und Geomatik sowie Soziale Arbeit und Gesundheit entwickelten sie Kurzfilme, Modelle, Pläne und Kartierungen zur möglichen Weiterverwertung des Quartiers. In der Ausstellung zeigen sie, wie Teile des Areals als ressourcenschonende Alternative zum Abriss durch einen Umbau – insbesondere des Juridicums – zur Weiternutzung erhalten bleiben kann. Die Stadt Frankfurt, das Architekturbüro schneider+schumacher, das Deutsche Architekturmuseum sowie die Initiative Offenes Haus der Kulturen unterstützten die Studierenden in diesem regional bedeutenden Projekt.

(Text: PM Stadt Frankfurt)