Let’s talk about Beckenboden

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Auf dem Bild (v.l.): Frau Dr. Joser (Leiterin Beckenbodenzentrum), Herr Dr. Wolf (Chefarzt Frauenklinik und Geburtshilfe), Frau Annika Mewes (Physiotherapeutin (B.Sc.) und Inhaberin von MYVLOW). (Foto: Asklepios)

Unter diesem Motto fand am 11. Oktober in Frankfurt die Auftaktveranstaltung „Frankfurter Beckenboden Gespräche“ in der Praxis MyVlow unter der Leitung von Annika Mewes statt. Hierzu referierten Dr. Vera Joser, Leiterin des Beckenbodenzentrums und Dr. Christopher Wolf, Chefarzt der Frauenklinik der Asklepios Paulinen Klinik zum Thema postpartale Beckenbodenprävention.

Durch gezielte Identifikation von Risikogruppen können Beckenbodeninsuffizienzen wie Inkontinenz oder Senkung vermieden oder reduziert werden. Dies verbessert die Lebensqualität der Frauen erheblich. Einen Risikofaktor für das Auftreten einer Beckenbodeninsuffizienz stellt die vaginale Geburt dar. Hierzu hat Frau Dr. Vera Joser ein Projekt in Leben gerufen: alle Wöchnerinnen, die in „der Pauline“ entbunden haben und gewisse Risikofaktoren (so zum Beispiel die Geburt eines Kindes mit über vier Kilogramm Geburtsgewicht) mit sich bringen, bekommen das Angebot sich nach dem Wochenbett in der urogynäkologischen Sprechstunde vorzustellen. Hier werden Sie hinsichtlich ihres Beckenbodens und präventiver Maßnahmen beraten und bei Bedarf therapiert.

Die neue Veranstaltungsreihe „Frankfurter Beckenbodengespräche“ hat das Ziel den interdisziplinären Austausch rund um das Thema Beckenboden im Rein-Main-Gebiet zu fördern. Hebammen, Physiotherapeuten und Frauenärzte waren anwesend und führten eine rege Diskussion im Anschluss an die Vorträge.

(Text: PM LPR)