Frankfurt: Durchstich am Homburger Damm geschafft

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Ende der Hauptbauphase am Homburger Damm. (Foto: Dieter Fehrenz)

Stadtrat Siefert: „Harte Arbeit hat sich ausgezahlt“

Die Stadt Frankfurt am Main hat einen bedeutenden Abschnitt des Großprojekts „Neubau eines Geh- und Radwegs zwischen Frankenallee und Schmidtstraße“ im Gallus abgeschlossen. Bei den intensiven Arbeiten in der 40. Kalenderwoche wurde der Bahndamm mitsamt den Gleisen abgetragen und anschließend das neue 2000 Tonnen schwere Rahmenbauwerk eingeschoben. Nachdem das Bauwerk, das später als Tunnel für den Geh- und Radverkehr dient, in Position lag, begann unverzüglich der Wiederaufbau des Bahndamms und der Gleise. Die Bahnstrecke ist seit Sonntagfrüh, 8. Oktober, wieder für den Verkehr freigegeben und die Züge rollen.

Mit der Wiederaufnahme des Bahnbetriebs ist ein riesiger Kraftakt geschafft, bei denen Mitarbeitende des projektleitenden Amtes für Straßenbau und Erschließung (ASE) mit zahlreichen Partnern im Hochbetrieb zusammengearbeitet haben. „Die Herausforderungen waren enorm, das Engagement und die harte Arbeit aller Beteiligten haben sich am Ende aber ausgezahlt“, sagt Mobilitätsdezernent Wolfgang Siefert. Und ergänzt: „Wir sind unserem Ziel, das Quartier auf der Nordseite der Mainzer Landstraße miteinander zu verbinden, ein ganzes Stück nähergekommen.“

Ausblick: Sichere Wege, mehr Grün und ein neuer Platz

Mit dem Durchstich des Homburger Damms ist der wesentliche Meilenstein des städtischen Millionenprojektes geschafft. Im nächsten Schritt folgt der Bau der Geh- und Radwege westlich des Bahndamms in Verlängerung der Frankenallee sowie parallel zur Bahnstrecke Richtung Schmidtstraße. Östlich der Frankenallee wird der Platz vor dem Bahndamm neugestaltet. Es entstehen außerdem neue Grünanlagen. Diese Arbeiten beginnen nach derzeitiger Planung im Jahr 2024 und dauern bis in das Jahr 2025 hinein.

Die Kosten für das Gesamtprojekt belaufen sich gemäß Planung auf rund 17,2 Millionen Euro, davon entfallen rund 11,1 Millionen Euro auf die Eisenbahnüberführung.

Projekt mit zahlreichen Partnern

Das ASE arbeitet hier nicht alleine, sondern hat zahlreiche Partner. Stadtplanungsamt, Grünflächenamt, Straßenverkehrsamt und diverse Leitungsträger – etwa die Stadtentwässerung Frankfurt und das Amt für Informations- und Kommunikationstechnik – sowie die Deutsche Bahn hier Hand in Hand gearbeitet, um das Projekt zu realisieren.

Beschlussgrundlagen

Die Planungen zum Neubau des Geh- und Radwegs mit Eisenbahnüberführung beruhen auf Beschlüssen der Stadtverordnetenversammlung:

Vorplanungsbeschlüsse der Stadtverordnetenversammlung aus 2007:
§ 2986 zur M 184/2007 „Radroute 10 von der Innenstadt nach Höchst“
§ 2766 zur M 186/2007 „Neubau einer Bahnunterführung in der Frankenallee

Beschlussfassung der Bau- und Finanzierungsvorlage 2021:
§ 391 vom 15. Juli 2021 zur M 83 „Neubau Geh- und Radweg zwischen Frankenallee und Schmidtstraße mit Eisenbahnüberführung (EÜ) Frankenallee“

Weitere Informationen zum Projekt gibt es auf frankfurt.de sowie auf radfahren-ffm.de. Das ASE lässt zusätzlich die Arbeiten per Foto und Video dokumentieren und stellt dieses Material im Nachgang öffentlich zur Verfügung.

(Text: PM Stadt Frankfurt)