Darmstadt: Verstetigung des Verkehrsversuchs in der Zeughaus- und Bleichstraße

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Symbolbild Fahrradstreifen (Foto: un-perfekt auf Pixabay)

Mobilitätsdezernent Wandrey: „Neue Markierungen werden sich positiv auf die Verkehrssicherheit im Zentrum unserer Stadt auswirken“

Die Wissenschaftsstadt Darmstadt hat am vergangenen Wochenende damit begonnen, die Radwege in der Zeughaus- und Bleichstraße dauerhaft zu markieren. 2020 wurde dort zwischen der Alexander- und der Grafenstraße versuchsweise ein breiter, durchgängiger Radweg eingerichtet. Dieser ersetzte den vorher in einem Teilabschnitt bestehenden schmalen Radstreifen, der nicht mehr dem aktuellen Stand der Technik entsprach und von Radfahrerinnen und Radfahrern aufgrund des hohen Kraftfahrzeugaufkommens als unsicher und unattraktiv empfunden wurde. Im Abschnitt Mathildenplatz bis Grafenstraße war bis dahin gar keine Radverkehrsführung vorhanden.

Der Verkehrsversuch in der Zeughaus- und Bleichstraße wurde – wie die Verkehrsversuche in der Neckar- und Bleichstraße sowie am Roßdörfer Platz – durch die Hochschule Darmstadt wissenschaftlich begleitet und hat sich nach Einschätzung der Stadt und der Hochschule bewährt. Ende 2021 hatte die Darmstädter Stadtverordnetenversammlung die Verstetigung der Verkehrsversuche beschlossen. Auf Grundlage der wissenschaftlichen Begleitung und der fortlaufenden Auswertung seitens der Verwaltung wurde die Planung überarbeitet und in einzelnen Bereichen angepasst. Insbesondere der Abschnitt zwischen der Ausfahrt der Tiefgarage Karolinenplatz und dem Mathildenplatz wurde verbessert.

Die Finanzierung erfolgt aus dem Sonderinvestitionsprogramm „4×4 Radmobilität“; die geplanten Gesamtkosten belaufen sich auf etwas mehr als 200.000 Euro. Aufgrund der Förderung durch das Land Hessen und über das Radwege-Förderprogramm „Stadt und Land“ des Bundes müssen lediglich knapp 60.000 Euro städtische Eigenmittel in das Projekt eingebracht werden.

Mobilitätsdezernent Paul Georg Wandrey: „Dank der Förderung erzielen wir hier mit relativ wenig Geld eine große Wirkung für die Nahmobilität. Ich bin froh, dass wir den fast zweijährigen Zwischenzustand, bei dem die Verkehrsführung durch die zahlreichen Gelbmarkierungen nicht immer intuitiv verständlich war, beenden und nun durch neue Markierungen eine klare Lösung herbeiführen, die sich positiv auf die Verkehrssicherheit im Zentrum unserer Stadt auswirken wird.“

(Text: PM Wissenschaftsstadt Darmstadt)