Job und Vergnügen passen zusammen: Zweites Rodgau „Open Industry Festival“

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Am Abend der beiden Tage stand das Vergnügen im Mittelpunkt. (Foto: ah)

Unter dem provokativen Motto „Job und Vergnügen passen nicht zusammen?“ fand kürzlich das zweite „Rodgau Open Industry Festival“ statt. 15 Unternehmen aus Rodgau hatten sich zusammengeschlossen, um diese Frage mit einem klaren „Nein“ zu beantworten.

Über zwei Tage hinweg hatten Jugendliche und Erwachsene in und um Rodgau die Gelegenheit, sich über die Unternehmen und insbesondere deren Ausbildungs- und Jobangebote zu informieren.

Das Leitmotiv der Veranstaltung lautete: „Wir bieten Jobs mit Perspektive und jeder Menge Spaß.“ Hinter dieser gemeinsamen Initiative stand die Absicht, junge Menschen bei ihrer Berufsorientierung zu unterstützen und qualifizierte Fachkräfte mit Interesse an beruflicher Veränderung auf unkonventionelle Weise anzusprechen.

Der Freitagvormittag gehörte den Schülerinnen und Schülern der Klassen 8 bis 10 von Heinrich-Böll-, Georg-Büchner- und Geschwister-Scholl-Schule. Insgesamt 20 Klassen und etwa 465 Schülerinnen und Schülern waren die Schulen Georg-Büchner-Schule, der Geschwister-Scholl-Schule und der Heinrich-Böll-Schule gekommen. Nach einem Frühstück und einem Motivationsvortrag von Alexander Leipold, einem ehemaligen Ringer, der die Jugendlichen über die Höhen und Tiefen seines Lebens informierte und aufzeigte, was man daraus lernen kann, besuchten die Schüler die verschiedenen Unternehmen, um praktische Informationen zu sammeln.

Es wurde deutlich, dass bereits einige vielversprechende Kandidaten entdeckt werden konnten, und einige Firmen hatten gute Perspektiven, dass sie ihr Ziel, Auszubildende oder Fachkräfte zu gewinnen, erreicht haben.

Die restliche Zeit an beiden Tagen stand jedem offen, der sich informieren wollte. Die Unternehmen präsentierten sich auf dem zentralen Platz auf dem Gelände der Stadtwerke Rodgau im Industriegebiet Rodgau. Ein weiteres Ziel dieses Festivals war es, aufzuzeigen, dass in Rodgau leistungsfähige Unternehmen ansässig sind und man keine weiten Wege zu einer erstklassigen Ausbildungsstätte zurücklegen muss.

Am Abend der beiden Tage stand das Vergnügen im Mittelpunkt. Am Freitag begeisterte die Band „Lieblingsband“ die Besucher, während am folgenden Tag die Band „Pfund“ diese Rolle übernahm.

(Text: ah)