Körperverletzung und Widerstand auf dem Frankfurter Oktoberfest

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Symbolbild einer geballten Faust (Foto: Engin Akyurt auf Unsplash)

In der Nacht zum gestrigen Dienstag (3.) weigerte sich eine größere Gruppe von Besuchern das Frankfurter Oktoberfest nach Festende zu verlassen. Als der Sicherheitsdienst und die Polizei hinzukamen, griffen drei diese an.

Kurz nach Mitternacht forderten die Sicherheitsmitarbeiter des Veranstalters die Gruppe auf, das Festzelt zu verlassen, da die Veranstaltung bereits beendet war. Drei alkoholisierten Männern missfiel das so sehr, dass einer von ihnen einen Sicherheitsmitarbeiter attackierte. Die anwesende Polizei unterband den Angriff und brachte den 38-jährigen Aggressor zu Boden. Sein 39-jähriger Begleiter versuchte daraufhin, die Beamten von hinten von seinem Begleiter wegzuziehen, was wiederum vom Sicherheitsdienst unterbunden wurde. Dabei erlitt der 39-Jährige eine Platzwunde, die noch vor Ort versorgt wurde. Der dritte im Bunde beleidigte die eingesetzten Beamten fortwährend, trat aggressiv auf und leistete den polizeilichen Anweisungen keine Folge. Schlussendlich brachte die Polizei auch ihn zu Boden und legte ihm die Handfesseln an. Dabei gelang es dem Mann, einem Beamten ins Gesicht zu treten. Dieser wurde dabei leicht verletzt.

Die Einsatzkräfte brachten die drei in die Gewahrsamszellen des Polizeipräsidiums, wo allen eine Blutprobe entnommen wurde. Sie blicken nun Strafverfahren u. a. wegen Körperverletzung, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung entgegen.

(Text: PM PP Frankfurt)