Erster Spatenstich für sportliches Großprojekt in Langen

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Startschuss für den Bau der Vier-Felder-Halle im Sportpark Oberlinden. Zum Spaten griffen (von links) Planer Frank Wilde vom Architekturbüro M & P Architekten, Erster Stadtrat Stefan Löbig, Sportkreisvorsitzender Jörg Wagner, Bürgermeister Jan Werner, Bundestagsabgeordneter Björn Simon, der städtische Fachbereichsleiter Joachim Kolbe, Stephan Seibel (Vorsitzender 1. FC Langen), Maren Schlegler und Rainer Greunke vom geschäftsführenden Vorstand des Turnvereins Langen sowie Sandra Weinz und Carmen Knörnschild (Kommunale Betriebe Langen). (Foto: Stadt Langen)

Vier-Felder-Halle in Oberlinden soll im Sommer 2025 eröffnen

Es ist der Startschuss für das größte Bauprojekte im Sportbereich seit vielen Jahren in Langen: Im Beisein des Bundestagsabgeordneten Björn Simon (CDU) schritten Vertreter von Stadt, Kommunalen Betrieben, Vereinen und Architekturbüro zur Tat, um im Sportpark Oberlinden den symbolischen ersten Spatenstich für die neue Vier-Felder-Halle vorzunehmen.

Langen braucht dringend weitere Sportstätten, um den Bedarf der wachsenden Bevölkerung abzudecken. Aktuell gibt es in der Stadt keine freien Hallenzeiten für weiteren Trainings- oder Wettkampfbetrieb, etliche Vereine oder Abteilungen führen bereits Wartelisten mit interessierten Sportlern, gerade im Jugendbereich. Dies zu ändern ist Ziel des Sport- und Sportstättenentwicklungsplans, den die Stadtverordnetenversammlung einstimmig beschlossen hat und der unter anderem den Neubau der Vier-Felder-Halle beinhaltet. „Sport ist Gesundheitsvorsorge, stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt, bietet Kinder und Jugendlichen eine sinnvolle und erfüllende Freizeitbeschäftigung und vermittelt ihnen Regeln und Werte“, betonte Bürgermeister Jan Werner in seiner Ansprache vor über 50 Vertretern aus Sportvereinen und Kommunalpolitik.

Viele Vereine profitieren von dem Großprojekt

Mit 4.420 Quadratmetern Fläche wird der Neubau den Bedürfnissen von Breiten-, Nachwuchs-, Leistungs-, Spitzen- und Schulsport gerecht. Hauptnutzer wird der Turnverein Langen (TVL) sein. Da dieser dann Kapazitäten in anderen Langener Sporthallen abgeben kann, profitieren aber viele weitere Vereine von dem Großprojekt. Obendrein wird das Bauwerk sich durch besondere Nachhaltigkeit auszeichnen: Es wird zum großen Teil aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz gebaut, bekommt eine autonome Stromversorgung über Fotovoltaik und eine topmoderne Wärmeversorgung mit Wärmepumpen. Dazu wurde mit den Stadtwerken Langen jüngst ein Contracting-Vertrag abgeschlossen.

Möglich wird der Neubau, der aktuell auf 16,6 Millionen Euro brutto taxiert ist, dank zweier großer Finanzspritzen, die Jan Werner noch einmal besonders herausstellte. Zum einen spendet ein Langener Mitbürger zweckgebunden zwei Millionen Euro. Zum anderen erhält die Stadt Langen zwei Millionen Euro Zuschuss aus dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen. Daran hat auch Bundestagsabgeordneter Björn Simon einen entscheidenden Anteil, wie der Bürgermeister lobend betonte.

Bereits im Vorfeld viel Arbeit mit der Planung der Halle hatten die Kommunalen Betriebe Langen (KBL), die die Projektsteuerung übernommen haben, das Büro M + P Architekten sowie der Turnverein, der sich mit viel ehrenamtlichem Engagement einbrachte. Zu diesen gesellt sich jetzt die in Langen ansässige Firma Leonhard Weiss, die in Kürze mit dem Rohbau beginnen wird. „Aktuell sind wir voll im Zeitplan und wir hoffen natürlich, dass dies auch so bleibt“, sagte Jan Werner. Ziel ist eine Fertigstellung und Inbetriebnahme der Halle im Sommer 2025.

(Text: PM Stadt Langen)