Großkontrolle im Rahmen der Verkehrssicherheitsaktion “Rücksicht im Blick” auf der A3 bei Weißkirchen

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(Symbolfoto: Ingo Kramarek auf Pixabay)

Im Rahmen der länderübergreifenden Verkehrssicherheitsaktion “sicher.mobil.leben” mit dem Schwerpunktthema “Rücksicht im Blick” fanden am Dienstag mehrere Kontrollmaßen im Polizeipräsidium Südosthessen statt. Die Sicherheit aller Straßenverkehrsteilnehmer stand hier im Fokus. Neben der gegenseitigen Rücksichtnahme im Straßenverkehr, Alkohol und Drogen oder Ablenkung stellte auch die Prävention ein sehr wichtiges Thema bei dieser Aktion dar. In hiesigem Zuständigkeitsbereich fanden stationäre und mobile Kontrollen sowie eine Großkontrolle auf der Tank-und Rastanlage Weißkirchen statt.

In der Zeit von 14 bis 22 Uhr kontrollierten die südosthessischen Beamtinnen und Beamten mit Unterstützung der Bereitschaftspolizei, Beamten aus angrenzenden Bundesländern, dem Zoll sowie dem Bundesamt für Logistik und Mobilität kurz “BALM” Autos, Sattelzüge, Kleintransporter und Fahrzeuggespanne. Insgesamt wurden 361 Fahrzeuge der Kontrollstelle zugeführt. Dabei kontrollierten die zahlreichen Einsatzkräfte 369 Personen. An der eingerichteten Kontrollstelle wurde zusätzlich ein besonderes Augenmerk auf den Schwerlastverkehr gelegt. Hier waren Überladung, Ladungssicherheit sowie Ablenkung Kernpunkte. Da die Lastkraftwagen nicht selten bis zur Kapazitätsgrenze be- und manchmal sogar überladen werden, setzten die Ordnungshüter auch ihre Radlastwaage ein, um Fahrzeuggewichte und Achslasten zu bestimmen und Verstöße beweisfest dokumentieren zu können.

Der Zoll war mit einem mobilen Röntgengerät ebenfalls an der Einsatzstelle. In diesem Hightech-Fahrzeug konnten, auf der Suche nach Schmuggelware, mitgeführte Gepäckstücke oder auch Autozubehörteile geröntgt werden.

Ein weiterer Themenschwerpunkt dieser großangelegten Kontrolle war Alkohol und Drogen. Beide Suchtmittel stellen eine sehr große Gefahr im Straßenverkehr dar, sie beeinträchtigen die Reaktionszeit sowie die Konzentrationszeit des Fahrers.

Insgesamt mussten bei neun kontrollierten Personen eine Blutentnahme durchgeführt werden; es bestand der Verdacht, dass sie ihr Fahrzeug unter dem Einfluss berauschender Mittel geführt haben.

Insgesamt endete die Fahrt für elf Verkehrsteilnehmer an der Kontrollstelle, da sie keine gültige Fahrerlaubnis vorweisen konnten. Gegen die am Steuer sitzenden Personen wurde jeweils ein entsprechendes Strafverfahren wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis eingeleitet.

Auch das Präventionsmobil des Polizeipräsidiums Südosthessen, welches bereits am Vormittag auf dem Marktplatz in Hanau stand, kam bei der Großkontrollstelle zum Einsatz. Hier konnten sich Interessierte, die eine Pause auf der Tank- und Rastanlage einlegten, an einem Informationsstand zum Thema Verkehrsprävention durch unsere Fachexperten beraten lassen.

Am Ende eines langen Einsatztages wurden zusätzlich zu den oben aufgeführten Straftaten noch Strafverfahren wegen des Verdachts der Urkundenfälschung und des Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet. Zudem wurden zwei Haftbefehle vollstreckt. Des Weiteren ahndeten die Ordnungshüter über 80 Verkehrsordnungswidrigkeiten. Die Ergebnisse zeigen, dass Kontrollen dieser Art weiterhin wichtig sind, um die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer zu erhöhen und Unfälle zu vermeiden.

(Text: PM PP Südosthessen)