Asklepios Psychiatrie Langen GmbH öffnet ihre Türen in der Woche der Seelischen Gesundheit

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Asklepios Klinik Langen (Foto: Asklepios)

Anlässlich der Woche der Seelischen Gesundheit mit dem Thema „Zusammen der Angst das Gewicht nehmen“ informiert die Asklepios Psychiatrie Langen GmbH am 10. Oktober über ihr Behandlungs- und Therapieangebot.

Die öffentlichen Medien sind geprägt von negativen Nachrichten wie z. B. Unfällen, Kriegen, Pandemie und Naturkatastrophen. Hinzu können Konfliktsituationen im persönlichen Umfeld und im zwischenmenschlichen Erleben kommen. Nicht jeder hat im Umgang mit diesen Szenarien ein ausreichend „dickes Fell“ zur Bewältigung. Häufiges Grübeln, Schlafstörungen, eine niedergeschlagene Stimmung auch verschiedene körperliche Beschwerden können die Folgen sein.

Am 10. Oktober lädt die Asklepios Psychiatrie Langen GmbH jedermann in der Zeit von 15 bis 20 Uhr im Rahmen eines Aktionstags herzlich ein. „Wir möchten mit unseren Besucher:innen an diesem Tag gerne in den Austausch treten, Hemmungen zur Kontaktaufnahme abbauen.“, so Stefanie Rennerich, Geschäftsführerin. Es werden einige Fachvorträge zu diversen Krankheitsbildern angeboten. Um 19 Uhr bietet man in der Bibliothek für niedergelassene Ärzt:innen einen Fachvortrag zum Thema „Depression“ durch Herrn PD Dr. med. Harald Scherk an. Begleitend wird für das leibliche Wohl gesorgt.

„Wir, das Behandlungsteam der Asklepios Psychiatrie Langen GmbH, möchten für unsere Patient:innen eine Begleitung in Krisenzeiten sein, Hilfe und Unterstützung anbieten. Gerne geben wir ihnen einen Einblick in die Therapie- und Leistungsangebote der Pflege, Psychologen, Fachtherapie und Sozialberatung. In unserer Arbeit stehen wir im Austausch und engen Kontakt mit niedergelassenen Kolleg:innen und weiterversorgenden psycho-sozialen Einrichtungen“, berichtet PD Dr. med. Harald Scherk, Chefarzt.

Depressionen sind eine der häufigsten psychischen Erkrankungen, gekennzeichnet durch verschiedene Symptome wie Antriebslosigkeit, Interessenverlust und eine niedergeschlagene Stimmung. Häufiges Grübeln, Schlafstörungen, aber auch verschiedene körperliche Beschwerden können hinzukommen. Hinter vielen als „burn-out“ beschriebenen Beschwerden, verbergen sich eigentlich Depressionen. Vor allem wegen der Abgeschlagenheit, dem Antriebsmangel und körperlichen Beschwerden, werden meistens zuerst mögliche körperliche Erkrankungen ausgeschlossen. Eine psychiatrisch-psychotherapeutische Behandlung erfolgt oft erst dann, wenn die Erkrankung schon schwer ausgeprägt ist.

Dabei sind Depressionen grundsätzlich gut behandelbar, so Harald Scherk. Abhängig von der Erkrankungsschwere kommen dabei in unterschiedlicher Gewichtung psychotherapeutische und medizinische Verfahren zur Anwendung. Je stärker die Ausprägung ist, desto stärker stehen medizinisch-psychiatrische Ansätze im Vordergrund.
Hierzu bieten wir unseren Patient:innen ein spezialisiertes Behandlungsangebot. Neben der vollstationären Behandlung bieten wir die teilstationäre Behandlung an. Ergänzend hier ist die „Behandlung Zuhause“ ab Oktober 2023 möglich.

Doch auch kann man sich über alle weiteren Krankheitsbilder und deren Behandlungsangebote informieren.

Weitere Infos: 2023 – 10-10 Woche der seel. Gesundheit

(Text: PM LPR)