Achtung Staugefahr: ADAC-Stauprognose für 29. September bis 3. Oktober

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(Symbolfoto: SD-Pictures auf Pixabay)

Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub. Nachdem die letzten Bundesländer erst Mitte September aus dem Sommerurlaub zurückgekehrt sind, startet für andere ab Anfang Oktober schon wieder die Ferienzeit. Mit Beginn der Herbstferien in Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Thüringen erhält der Reiseverkehr an diesem Wochenende neuen Schwung.
Zusätzlich werden viele Ausflügler auf den Straßen erwartet, die den Brückentag am Montag frei nehmen, um gemeinsam mit dem Feiertag am Dienstag, den 3. Oktober, ein verlängertes Wochenende zu genießen. In Berlin, Hamburg, Bremen, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt ist der 2. Oktober zudem schulfrei.

Besonders staugefährdet sind die Straßen in die Wanderregionen der Alpen und Mittelgebirge sowie zu den Küsten. Engpässe sind zudem auf den Ballungsraumautobahnen und an den derzeit rund 1.500 Autobahnbaustellen zu erwarten. Vor allem am Freitagnachmittag ist mit akuter Staugefahr zu rechnen.

Verkehrsexperte Wolfgang Herda vom ADAC Hessen-Thüringen empfiehlt: „Wer möglichst staufrei in den Herbsturlaub kommen will, sollte nicht gleich am Freitagnachmittag losfahren. Da treffen Urlauber, Wochenendausflügler und Berufspendler aufeinander. Das führt zu langen Staus. Wer es einrichten kann, sollte erst am Samstag oder Sonntag in die Herbstferien starten.“

Vor Reisebeginn sollten sich Urlauber über die aktuelle Verkehrssituation auf der geplanten Route informieren. Zum Beispiel über maps.adac.de – alle aktuellen Staus oder Dauerbehinderungen wie Vollsperrungen auf Autobahnen sind hier einzusehen.

Besonders belastete Staustrecken (bundesweit) am kommenden Wochenende:

• Fernstraßen zur und von der Nord- und Ostsee
• Großräume Köln, Hamburg und München
• A1/A3/A4 Kölner Ring
• A1 Bremen – Hamburg – Lübeck
• A2 Oberhausen – Dortmund
• A3 Köln – Frankfurt – Nürnberg – Passau
• A5 Hattenbacher Dreieck – Karlsruhe – Basel
• A7 Hamburg – Flensburg
• A7 Würzburg – Füssen/Reutte
• A8 Stuttgart – München – Salzburg
• A9 Nürnberg – München
• A24 Hamburg – Berlin
• A61 Mönchengladbach – Koblenz
• A93 Inntaldreieck – Kufstein
• A95/B 2 München – Garmisch-Partenkirchen
• A99 Umfahrung München

Wer in einen Stau gerät, muss bereits bei stockendem Verkehr an die Rettungsgasse denken. Stehen die Fahrzeuge im Stau erst einmal dicht an dicht, ist es nicht mehr möglich, den Einsatzkräften rechtzeitig Platz zu machen, lebensrettende Hilfe kommt womöglich zu spät. Faustformel für die Rettungsgasse: Alle auf dem linken Fahrstreifen weichen nach links aus, alle Fahrzeuge auf den anderen Fahrstreifen fahren nach rechts.

(Text: PM ADAC Hessen-Thüringen e.V.)