Warntag: Hochtaunuskreis zieht positive Bilanz

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(Symbolbild: Firmbee auf Unsplash)

Zwar stehen noch vereinzelt Rückmeldungen von Kommunen aus, jedoch fällt das vorläufige Resümee des Hochtaunuskreises für den Warntag 2023 im Wesentlichen positiv aus. Pünktlich um 11 Uhr, nachdem die Leitstelle des Kreises im Landratsamt in Bad Homburg in einer Videoschaltung das Startsignal vom Land Hessen bekam, wurde der Probealarm für die angeschlossenen Sirenen im Kreisgebiet ausgelöst. Ein zweites Mal heulten um 11.45 Uhr die Sirenen auf, die technisch dazu in der Lage sind, um das Entwarnungssignal zu geben.

Erwartungsgemäß kam es aufgrund der überwiegend noch analogen Sirenentechnik zu leichten Verzögerungen bei der Signalausgabe. Auch blieb in einigen wenigen Ortsteilen die Sirene still. In Usingen-Eschbach hingegen wollte die Sirene nicht mehr aufhören und musste manuell vor Ort deaktiviert werden. Die Kommunen, in denen es Probleme gab, sind bereits informiert und haben Reparaturmaßnahmen eingeleitet.

Im Zuge des weiteren Netzausbaus warten derzeit viele Städte und Gemeinden des Kreises noch auf die Umrüstung von analogen auf digitale Sirenen oder der Einrichtung neuer Standorte, die aber aufgrund von Lieferengpässen noch nicht umgesetzt werden konnten.

Die Auslösung der übrigen Warnmittel, wie Cell-Broadcast, NINA, KATWARN und anderer Apps oblag nicht dem Hochtaunuskreis, sondern dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz (BBK). Die Auswertung hierüber erfolgt einzig durch das BBK und kann durch das Ausfüllen eines Fragebogens durch die Bevölkerung auf der Internetseite www.warntag-umfrage.de ebenfalls verbessert werden.

Aus Sicht des Hochtaunuskreises hat sich beim Warntag gezeigt, wie wichtig solche Übungen sind. Denn auch wenn der Kreis gut auf mögliche Krisensituationen vorbereitet ist, so gibt es dennoch noch Optimierungspotenziale. Der Warntag trägt somit zur Stärkung der regionalen Resilienz und der kontinuierlichen Verbesserung der Notfallvorbereitung bei.

Der Kreis hofft aber auch, dass die Taunusbürgerinnen und -bürger den Warntag zur Gelegenheit genommen haben, sich mit ihrer eigenen Notfallplanung auseinanderzusetzen und sich über das richtige Verhalten im Katastrophenfall zu informieren. Dieses gesteigerte Bewusstsein für die eigenen Sicherheitsvorkehrungen ist von unschätzbarem Wert und trägt dazu bei, dass die Bevölkerung im Hochtaunuskreis besser auf mögliche Gefahrensituationen vorbereitet ist.

Mehr, insbesondere konkrete Zahlen können wir derzeit noch nicht liefern, da noch nicht alle Rückmeldungen aus den Gemeinden eingegangen und ausgewertet sind.

(Text: PM Hochtaunuskreis)