„Starker Sport, starke Kinder, starke Gesellschaft“

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Die Europäische Woche des Sports war nach der Pandemie für Kinder und Jugendliche oftmals ein Wiedereinstieg sich wieder zu bewegen und zur Rückkehr in die Sportvereine. Die Erfolgsformel für Roland Frischkorn, Vorsitzender des Sportkreis Frankfurt e.V. lautet deshalb: Starker Sport, starke Kinder, starke Gesellschaft.“ (Foto: Kai Peters, Sportkreis Frankfurt e.V.)

Die „Europäische Woche des Sports“ als Kampagne der Europäischen Kommission für einen aktiveren, gesünderen Lebensstil steht in Frankfurt und RheinMain auf sieben Säulen: Vom 23. bis 30. September spricht der federführende Sportkreis Frankfurt e.V. unter dem Slogan
#BeActive sieben Zielgruppen aller Altersgruppen an. Ein Fokus liegt wieder auf Kindern und Jugendlichen.
#BeActive Kids (Schwerpunkt sind die Schulaktionstage an allen Wochentagen)
#BeActive Family (Highlight ist das Familiensport am 24.09. in der Fabriksporthalle, Fechenheim)
#BeActive Women (Aktionsziel: Frauen und Mädchen im und mit dem Sport stärken)
#BeActive Gold (dezentrale Bewegungsangebote und Kurse für Ältere, „Aktiv bis 100“)
#BeActive Diversity (spezifische Angebote für Inklusion, Integrationund an LGBQT+)
#BeActive Urban (eine mobile Zielgruppe im öffentlichen Raum begeistern mit Calisthenics, Parkour, Streetsoccer oder Basketball)
#BeActive Plus (Angebote für Betriebe und Mitarbeiter wie Stressmanagement und mentales Training, sowie Fortbildungen für Vereine zu Nachhaltigkeit, Gesundheit und Ernährung, Montagslauftreff in der Innenstadt am 25.09.)

Roland Frischkorn, der Vorsitzende des Sportkreises Frankfurt, sagt: „Es ist in der Nach-Pandemiephase gelungen, Kinder und Jugendliche, aber auch Senioren, die unter Restriktionen und Sportverboten am meisten zu leiden hatten, wieder in Bewegung zu bringen und in die Vereine zurückzuholen. Die Europäische Woche des Sports war und ist für viele ein idealer Einstieg. Wir haben deshalb viele Angebote in den unterschiedlichsten Bereichen, in Sportstätten, aber auch im öffentlichen Raum. Letzteres ist in den vergangenen Jahren insbesondere am Main zu erleben, aber ich denke auch an Schulen, Kindergärten. Wir brauchen nicht nur das Motto ‚Teilhabe für alle‘, wir brauchen die Zusammenarbeit aller Beteiligten. Als Sportkreis stehen wir für über 400 Vereine und fast 300.000 Mitgliedschaften in Frankfurt und setzen bei der Europäischen Woche konsequent das Konzept der dezentralen Angebote um, weil wir damit die Menschen in ihrem Wohnumfeld erreichen und dort das Zusammenleben stärken können. Meine Formel lautet: Starker Sport, starke Kinder, starke Gesellschaft.“

Viele Angebote in der Aktionswoche finden draußen und kostenlos statt, die Anbieter gehen zu den Menschen, es gibt keinerlei Barrieren, um teilzunehmen. „Die Europäische Woche des Sports ist Herausforderung und Chance zugleich, den gesellschaftlichen Stellenwert des Sports herauszustellen, die Bedeutung für den sozialen Zusammenhalt, für Gesundheit und Bildung“, sagt Roland Frischkorn.
In der Zeit von Montag, den 25. bis Freitag, den 30. September finden die Schulaktionstage statt. Ein toller kostenloser Sport-Projekttag wird unmittelbar an Schulen angeboten, die sich bewerben konnten. Der Zulauf war groß, die Angebote sind in der Regel ausgebucht. Die Schulklassen können Vereinssport, Motorik und Bewegung spielerisch kennenlernen, sich über gesunde Ernährung informieren, dazu gibt es Spiele fürs Köpfchen und kreatives Gestalten. Beispiele für die Angebote der Schulaktionstage auf Schulhöfen und in Sporthallen sind die Computerspiel-freie Zone des „Spiel-Punkt Kriftel“, der Knobel- und Activity Games für alle Altersklassen organisiert; Street Racket ist ein innovatives Bewegungskonzept für Schulen aus der Schweiz, was jederzeit und überall gespielt werden kann. Dieses Angebot richtet sich primär an die Sekundarstufen I und II; Der Frankfurter Inklusions-Sportverein e.V. präsentiert Wheelsoccer und kommt mit einem kompletten Klassensatz Rollstühlen (30 Stück) und ein bis zwei erfahrenen Trainer*innen, um gedankliche Grenzen zu überwinden und für Inklusion zu werben; Das Tischtennis-Schnuppermobil möchte vielen Grundschülern die Möglichkeit eröffnen, in den Tischtennissport reinzuschnuppern und vielleicht im Tischtennis ein neues Hobby zu finden. Auf dem Programm stehen Ballgewöhnungsaufgaben, das Erlernen der Schlägerhaltung und vieles mehr; Selbsterfahrung „Der Boden ist Lava“. Aus verschiedenen Turngeräten wird ein Parcours in verschiedenen Schwierigkeitsgraden aufgebaut. Die Geräte werden so zusammengestellt, dass die Teilnehmer nicht den Boden berühren dürfen; Kampfkunst Gongfu für Kinder mit Handicap. Die Phönix Akademie für Kampf- und Heilkünste präsentiert die Kampfkunst Gongfu. Kinder mit Behinderung werden in Gongfu eingeführt, den meisten besser bekannt als Kung Fu. Koordination, Motorik, Reaktionsgeschwindigkeit, Selbstbewusstsein und Selbstverteidigung werden geschult.

Eingebunden sind zudem die Aktionstage „Zu Fuß zur Schule und zum Kindergarten“. An diesen Tagen werden Kinder aufgefordert, sich zu bewegen – also zu Fuß, mit dem Fahrrad oder dem Roller zur Schule zu kommen. Auch Eltern, Lehrerinnen und Lehrer, sowie Erzieherinnen und Erzieher sollen mitmachen und an diesem Tag das Auto stehen lassen. Die Aktionstage richten sich gezielt an Grundschulen und Kindergärten.

(Text: PM Sportkreis Frankfurt e.V.)