“Heißes Ende” einer mehrjährigen Beziehung in Langenselbold

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(Symbolbild: Jonas Augustin auf Unsplash)

Mit einem Gummiknüppel und mit brennendem Haarspray soll eine 29 Jahre alte Frau in Langenselbold am Montagabend (14.) angeblich versucht haben, ihre mehrjährige Liebesbeziehung zu einem Mann aus Offenbach zu beenden.

Das Paar hatte sich gegen 19.10 Uhr am Langenselbolder Bahnhof zu einer vermeintlich friedlichen Aussprache getroffen, weil es sich trennen wollte. Dieses wohl gut gemeinte Ansinnen eskalierte allerdings bereits nach wenigen Minuten. Direkt nach dem Aufeinandertreffen sollen sich Beide lautstark gestritten und gegenseitig beleidigt haben. Die als klein und zierlich beschriebene Frau aus dem Main-Kinzig-Kreis habe nach Schilderungen des 30 Jahre alten Mannes einen Gummiknüppel aus ihrem Auto geholt und sei damit auf ihren Noch-Partner losgegangen. Dieser wiederum rannte sofort weg und teilte der Polizei über Notruf mit, seine Freundin würde gerade durchdrehen und auf ihn einschlagen.

Zudem habe er die Befürchtung, sie wolle ihn sogar anzünden, da sie ihn zuvor mit einer unbekannten Flüssigkeit bespritzt habe und jetzt mit einem Feuerzeug verfolge. Beim Eintreffen der Polizei war die Frau bereits verschwunden. Der Offenbacher selbst blieb bis auf ein paar Schürfwunden am Arm und Kratzern im Gesicht zum Glück weitgehend unverletzt; eine Behandlung in einem Rettungswagen war nicht erforderlich.

Auf die 29-Jährige kommt nun ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung zu. Sie wurde von einer Polizeistreife noch in der gleichen Nacht angetroffen, wollte sich aber zum Sachverhalt nicht weiter äußern.

(Text: PM PP Südosthessen)