Wasser und Pflanzen: Was man vom Palmengarten lernen kann

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Ein Frosch im Seerosenbecken des Palmengartens. (Foto: Hilke Steinecke)

Ein „Wilder Sonntag“ mit drei Führungen und Kinder-Programm

Die beste Antwort auf den Klimawandel sind eigentlich mehr Pflanzen. Pflanzen mildern die Sommerhitze etwas ab, im Garten kann man immer noch etwas Schatten finden, und wie wohltuend ist an einem heißen Tag der Blick auf einen Teich mit Seerosen! Aber wenn es manchmal wochenlang nicht regnet, wird der Wassermangel zu einem echten Problem für alle Gärtnerinnen und Gärtner.

Für ihren „Wilden Sonntag“ am 13. August hat Klima- und Umweltdezernentin Rosemarie Heilig den Palmengarten Frankfurt um Rat gebeten. In drei Kurzführungen bringen Fachleute des schönsten Gartens in Frankfurt das Thema „Wasser und Pflanzen“ den Gästen näher.

Tipps zu wassersparenden und trockenheitsresistenten Bepflanzungskonzepten

Aufwendige technische Anlagen für die Wasser- und Wärmeversorgung unter dem Tropicarium helfen, die Ressource Wasser möglichst sparsam und effizient zu nutzen. Der Technische Leiter Norbert Bergdoll führt durch die „Unterwelt des Palmengartens“ und erläutert die Haustechnik sowie die Nutzung von Regenwasser.

Was aber tun, wenn die Trockenperioden länger werden und das Gießwasser knapp wird? Thomas Moos, Leiter des Botanischen Gartens, zeigt wassersparende und trockenheitsresistente Bepflanzungskonzepte, bei denen man mit wenig oder keiner zusätzlichen Bewässerung auch während Hitzeperioden auskommt.

Welche Tricks Seerosen und andere Wasserpflanzen in der Anpassung an ihren Lebensraum Wasser entwickelt haben, erklärt die Kustodin für Wissenschaftskommunikation Hilke Steinecke.

Auch für Kinder wird ein Aktionsprogramm der „Grünen Schule“ rund um Wasser und Pflanzen geboten. Musikalisch wird der Wilde Sonntag im Palmengarten von der Violinistin Bodam Lee eingeleitet. Treffpunkt ist um 15 Uhr der Oktogonbrunnen am Tropicarium. Die Teilnahme ist im Palmengarten-Eintrittspreis inbegriffen, eine seperate Anmeldung ist nicht notwendig.

(Text: PM Stadt Frankfurt)