Frankfurts Sozialdezernentin Voitl: 7,5 Millionen Euro für Freie Träger

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(Symbolbild: Ibrahim Boran auf Unsplash)

Auf Initiative von Sozialdezernentin Elke Voitl erhalten die Freien Träger der Stadt Frankfurt einen Inflationsausgleich. Geplant ist, ähnlich wie im öffentlichen Dienst, Mitarbeitenden in Vollzeit eine tarifunabhängige Einmalzahlung von 3.000 Euro sowie fünf Prozent des Gehalts als monatliche Sonderzahlung zukommen zu lassen. Das Geld stammt aus dem von der Stadtverordnetenversammlung verabschiedeten Unterstützungsfond.

„Die Vielfalt der Freien Träger in Frankfurt ist ein großer Gewinn für die soziale Infrastruktur der Stadt, die es unbedingt zu erhalten gilt. Viele von ihnen sind aber durch die enorm gestiegenen Kosten und die Höhe der allgemeinen Inflation belastet“, begründete Voitl ihre Entscheidung. Daher sei Unterstützung angebracht.

Die Stadtverordneten haben am Donnerstag, 20. Juli, beschlossen, dass ein Teil der zentralisierten Budgetüberträge aus dem Haushaltsjahr 2022 zur zusätzlichen Stärkung der sozialen Infrastruktur eingesetzt wird. Rund 109 Millionen Euro stehen hierfür insgesamt bereit, davon sechs Millionen für die Freien Träger im Sozialbereich und 1,5 Millionen für die Träger der Gesundheitsversorgung. Die Auszahlungen an die Träger werden derzeit vorbereitet.

(Text: PM Stadt Frankfurt)