Maximal Rodgau: SommerWiesenKonzerte starten im August

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Eröffnet wird die Reihe der SommerWiesenKonzerte am Freitag, 18. August, von der Matchbox Bluesband mit traditionellem Blues in vielen Schattierungen. (Foto: Künstler)

Fast schon zur Tradition geworden sind die Sommerwiesenkonzerte der Maximal Kulturinitiative. Das erneut hochwertige Konzertprogramm könnte auch gut unter der Überschrift „Festival“ firmieren. Insgesamt sechs Open Air-Konzerte von Blues über Swing und Latin bis aktuellem Pop bringen die Ehrenamtlichen vom „Maximal“ auf die Wiesenbühne hinter ihrem Domizil in der Eisenbahnstraße 13 in Rodgau-Jügesheim.

Neben der reichhaltigen Getränkeauswahl wird in diesem Jahr erstmals auch gegrillt. Passend zur Saison gibt es Brat- und Rindswürstchen und selbstverständlich auch eine vegetarische Grillvariante im Brötchen.

Eröffnet wird die Reihe am Freitag, 18. August, von der Matchbox Bluesband mit traditionellem Blues in vielen Schattierungen. Ausgehend vom klassischen Chicago-Blues enthält das Repertoire auch swingenden Rhythm & Blues, erdigen Down Home Blues und akustische Spielarten. Die langjährige Stabilität der Besetzung hat zu einem äußerst homogenen Gruppensound geführt, der gleichermaßen stilecht, individuell und mitreißend ist. Oder wie Roger Chapman einst spontan meinte „a fuckin’ great band“.

Am Samstag, 19. August, folgt mit der Rodgau Groove Factory eine regionale Big-Band. Gegründet in einer Fabrikhalle, umfasst das Repertoire der 18 köpfigen Formation Rhythm&Blues, Pop, Funk und Jazzrock und damit z.B. Stücke der Blues Brothers, Tower of Power, Weather Report und vielen anderen bekannten Bands.

Das zweite Open-Air-Wochenende der Maximal Kulturinitiative steht im Zeichen einer schwingenden Leichtigkeit, wie sie dem südamerikanischen Latin zu eigen ist. So interpretiert am Freitag, 25. August, „Parason“ bekannte Salsa-, Samba- und Latintitel von Paquito d‘Rivera, Carlos Jombin, Michel Camilo und Chick Corea. Ergänzt von Pop-Klassikern von Stevie Wonder, Michael Jackson bis Jamie Cullum und Steely Dan, die Parason in feinstes Latin kleidet.

Mit „The Retrolettas“ um die Nieder-Röder Bassistin Yvonne Roth führt das Konzert am 26. August zu einer kleinen Reise in die Zeit des Swing, der vor ca. 100 Jahren entstand und dem Jazz eine Brücke in die Unterhaltungsmusik baute mit einer Blütezeit bis in die Zeit des Rock´n Roll. Viele der damaligen Hits sind heute noch Evergreens, deren Melodien fast jeder mitsummen kann. Mit „The Retrolettas“ geht es musikalisch ins Berlin der wilden Zwanziger, an den Mississippi, nach New Orleans und nach Harlem in den legendären „Cotton Club“. Oder wie wäre es mit einem Abstecher in das alte Havanna – tropische Nächte inklusive?

Am Freitag, 1. September, gehört die Maximal Sommerwiesenbühne der Band „Muddy What“. Dieses Trio widerspricht den Klischees einer Bluesband, denn sie sind jung, sie haben eine weibliche Leadgitarristin, sie spielen in einer ungewöhnlichen Besetzung und sie schreiben ihre eigenen Songs. MUDDY WHAT? hat sich so zu einem eigenständigen Vertreter des sogenannten New Blues entwickelt. Sie katapultieren den Blues charmant, virtuos und voller Dynamik ins Heute – mittlerweile europaweit. Dabei immer unverwechselbar.

Mit den „Sumners Tales“ enden die diesjährigen Sommerwiesenkonzerte am 2. September mit Songs von „The Police“ und deren Mastermind „Sting“.

Die Musik des Bassisten, der als Gordon Matthew Sumner geboren wurde zeichnet sich durch eine enorme Bandbreite aus, die verschiedene musikalische Genres wie Rock, Pop, Jazz, Klassik, Punk, Weltmusik vereint. Der Herausforderung, diese stilistische Bandbreite umzusetzen, stellen sich die fünf Musiker von „Sumner’s Tales“. Der Sänger Herdan Dachroth trägt dabei nicht nur die charismatische Stimme bei, sondern erzählt auch Hintergründe und Bedeutungen der Geschichten, die hinter den Songs stehen. Zur Setlist gehören alte Klassiker von Police in aktuellen Arrangements sowie Auszüge aus nahezu allen Schaffensphasen des Solokünstlers Sting, wie z.B. von The Dream of the blue Turtles oder Sacred Love.

Beginn immer um 19 Uhr (Einlass 18 Uhr). Eintritt: 20 Euro (Mitglieder 15 Euro).

(Text: PM Maximal Kulturinitiative Rodgau e.V.)