Steigende Hautkrebsdiagnosen in Hessen

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Symbolbild Sonnencreme (Foto: Dimitris Vetsikas auf Pixabay)

BARMER warnt vor erhöhtem Risiko durch UV-Strahlung

Angesichts steigender Hautkrebsdiagnosen rät die BARMER vor allem jungen Menschen, sich intensiver vor UV-Strahlung zu schützen. „Ärztinnen und Ärzte diagnostizierten im Jahr 2021 bei rund 173.700 Hessinnen und Hessen weißen Hautkrebs. Im Jahr 2012 waren es noch rund 135.600. Das entspricht einem Anstieg von rund 28 Prozent innerhalb von zehn Jahren“, sagt Martin Till, Landesgeschäftsführer der BARMER in Hessen. Laut BARMER gab es im Jahr 2021 zudem rund 61.000 Fälle von schwarzem Hautkrebs in Hessen (2012: rund 55.000). Er gilt als besonders gefährlich, da er über die Lymph- und Blutbahnen Metastasen streuen kann, während weißer Hautkrebs örtlich begrenzt bleibt. Beide Krebsarten werden durch UV-Strahlung begünstigt. „Je früher Hautkrebs erkannt wird, desto besser lässt er sich behandeln. Es ist deshalb gefährlich, dass nur relativ wenige Menschen ein Hautkrebsscreening durchführen lassen. Im Jahr 2021 nahmen 7 Prozent der Frauen und nur 5,7 Prozent der Männer in Hessen die Vorsorgeuntersuchung wahr“, ergänzt Till. Ab dem 35. Lebensjahr sei die Untersuchung alle zwei Jahre für gesetzlich Versicherte kostenfrei. Für BARMER-Versicherte in Hessen bestehe sogar die Möglichkeit, die Untersuchung bereits ab dem 18. Lebensjahr in Anspruch zu nehmen.

Der richtige Sonnenschutz für eine gesunde Zukunft

„Besonders Menschen mit einem helleren Hauttyp sollten achtsam sein, da sie ein erhöhtes Risiko für Hautkrebs haben. Es ist daher ratsam, die Sonne gerade zur Mittagszeit so gut es geht zu meiden und sich mit langer, luftdurchlässiger Kleidung und einem Hut vor den UV-Strahlen zu schützen. Sonnencreme mit entsprechend hohem Lichtschutzfaktor ist unverzichtbar,“ sagt Till und rät Eltern, Kinder schon von klein auf an Sonnenschutzmaßnahmen zu gewöhnen: „An sonnigen Tagen sollte das Auftragen von Sonnencreme zu den Alltagsroutinen gehören.“

(Text: PM BARMER Hessen)