Mehrere Jugendfeuerwehren aus der Region proben den Ernstfall in Urberach

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120 Jugendfeuerwehrleute waren bei der Bezirksübung im Einsatz. (Foto: PS)

Eine große Bezirksübung der Jugendfeuerwehren fand in der Schule an den Linden statt. 120 Nachwuchskräfte und rund 20 Betreuer von mehreren Jugendfeuerwehren aus der Umgebung stellten sich diversen Herausforderungen.

Das Übungsszenario sah einen Brand im Schulgebäude vor. Der Rauch breitete sich schnell in mehreren Klassenräumen aus. Neben dem Nachwuchs aus Rödermark waren unter anderem Jugendfeuerwehren aus Rodgau, Dietzenbach und Heusenstamm mit dabei. Zehn Puppen und zwölf „reale Mimen“, wie die Kinder und Jugendlichen, die die Verletzten spielten, genannt werden, galt es zu „retten“. Auch die Jugendgruppe der Rodgauer Johanniter-Unfallhilfe war vor Ort. Sie betreuten die Geretteten an einer Sammelstelle.

Die Schule an den Linden war ein geeignetes Übungsobjekt. (Foto: PS)

Die Urberacher Jugendwarte Sarah Felten und Niklas Ewert hatten die Übung ausgearbeitet. Die Planungen hatten bereits vor einem Dreivierteljahr begonnen, schließlich musste unter anderem ein passendes Übungsobjekt gefunden werden. Das gelang, die Organisatoren waren wie Kreisjugendfeuerwehrwart Oliver Meyer zufrieden mit dem Verlauf der Übung: „Schön, dass hier Hand in Hand gearbeitet wird. Wir brauchen uns um den Nachwuchs keine Sorgen zu machen. Wäre das heute real gewesen, dann wären die Verletzten gut und sicher gerettet worden.“ Die Kinder und Jugendlichen hätten wertvolle Erfahrungen für ihre weitere Feuerwehrlaufbahn gemacht, so Meyer. Etwa beim Waldbrand in Waldacker hätten Einsatzkräfte mehrere Feuerwehren ebenfalls sehr gut miteinander gearbeitet, zog Meyer einen Vergleich mit den aktiven Einsatzmannschaften. „Ganz egal, aus welcher Kommune er kommt, ganz egal, wie alt er ist.“

Der Spaß kam bei der Übung trotz der Hitze auch nicht zu kurz. Nach getaner Arbeit trafen sich die Teilnehmer am Urberacher Feuerwehrhaus, wo es viel zu bereden gab und eine kleine Stärkung auf die Nachwuchsfeuerwehrleute wartete.

(Text: PS)