2.500 Euro für die Rodgauer Besi & Friends-Stiftung

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Die PriorityID GmbH aus Dieburg (l. Christian Ungar, r. Ernesto Schmutter, in der Mitte Michael und Ute Kötter) hat der Rodgauer Besi & Friends-Stiftung (2. v. l. Christian Schierhorn, 2. v. r. Andreas Beseler) 2 500 Euro gespendet. (Foto: jedö)

Stattliche Spende für die Rodgauer Besi & Friends-Stiftung: Die Dieburger PriorityID GmbH hat dem Vorstandsvorsitzenden Andreas „Besi“ Beseler und seinem Stellvertreter Christian Schierhorn am Montagnachmittag einen Scheck in Höhe von 2.500 Euro überreicht. Beseler ließ sich den Besuch im Dieburger Industriegebiet auch angeschlagen nicht nehmen, schließlich ist sein Engagement für Menschen mit Multiple Sklerose, Rheuma, ALS, Diabetes, Querschnittslähmung, Morbus Crohn, Morbus Bechterew und anderen Erkrankungen seit seinen Anfängen vor einem Jahrzehnt auch auf persönlicher Ebene mit einem Mitglied der Geschäftsführung von PriorityID verbunden.

Denn Michael Kötter, Geschäftsführer des 18 Mitarbeiter und 13,5 Millionen Euro Umsatz starken Unternehmens mit den Schwerpunkt Codierung, Datenerfassung und Datenübertragung, kam wie seine Frau Ute einst durch Beseler zum Rennradfahren. Im Juli nehmen beide an einer fünftägigen Tour vom Rhein-Main-Gebiet nach Paris teil. Auch Geschäftsführer und Mitinhaber Christian Ungar und Ernesto Schmutter, Mitglied der Geschäftsleitung, zollten der Stiftung durch ihre Präsenz bei der Spendenübergabe ihre Anerkennung.

Auch Andreas Beseler selbst freute sich sichtlich über den Austausch und die finanzielle Zuwendung, vermied aus schmerzhaftem Grund aber allzu häufiges Lachen: Vor zwei Wochen ist er mit dem Rad gestürzt, als er einem Reh mit Kitz ausweichen wollte. Dabei verletzte er sich an mehreren Rippen und einem inzwischen operierten Schlüsselbein. Dennoch zeigte sich „Besi“, der seit 1992 selbst an Multipler Sklerose erkrankt ist, auch in Dieburg von seiner herzlichen und optimistischen Seite.

Für die Spende von PriorityID war er auch deshalb dankbar, weil es seiner Stiftung an Förderanfragen von Menschen mit neurologische Erkrankungen oder Autoimmunerkrankungen, die in finanzielle Nöte geraten sind und bestimmte Maßnahmen weder von den Kassen noch anderen Trägern bezahlt bekommen, nicht mangelt. Allein in den ersten fünf Monaten dieses Jahres hat die Besi & Friends-Stiftung bereits 70.000 Euro ausgegeben – für therapeutische Maßnahmen erkrankter Menschen, häusliche Umbauten oder beispielsweise auch behindertengerechte Dreiräder. In dieser Relation sei auch das aktuelle Stiftungskapital in Höhe von 200.000 Euro zu betrachten, sagte Andreas Beseler.
Wer helfen oder sich an einem der nächsten Events der Stiftung beteiligen möchte, wird online unter stiftung.besiandfriends.de fündig.

(Text: jedö)