Brut- und Setzzeit heißt Rücksicht nehmen im Frankfurter Stadtwald

194
(Symbolbild: Pixabay)

Viele Menschen nutzen die Frühlingstage nach dem langen Winter für Freizeitaktivitäten und zur Erholung in der Natur. Wandern, Joggen, Radeln, Hunde ausführen und den Wald erkunden macht Spaß, führt aber manchmal zu Gefahren für die Tierwelt im Frankfurter Stadtwald.

Der Mai ist die Setzzeit im Wald: Rehkitze und Hirschkälber werden geboren und liegen versteckt im Wald, Wildschweinfrischlinge werden von ihren Müttern, den Bachen, geführt, viele Vögel brüten und ziehen ihren hungrigen Nachwuchs auf.

Die Begegnung von Mensch und Tier bringt schöne Naturerlebnisse für Naturinteressierte, aber auch immer wieder Probleme und Gefahren für die Tierwelt mit sich.

Wer Vögel am Nest stört, riskiert, dass die Eltern nicht zurückkehren und die Jungvögel verhungern. Querfeldein laufende Menschen oder freilaufende Hunde, die der Duftspur von Reh, Hase und Hirsch folgen, können den Tod für deren Nachwuchs bedeuten.

Die Abteilung StadtForst des Grünflächenamtes bittet daher Hundehalterinnen und -halter, ihre Tiere unter Kontrolle zu halten und generell alle Waldbesucherinnen und Waldbesucher, auf den Wegen zu bleiben.

Wer das Familienleben von Wildschweinen, Hirschen und Mufflons beobachten und viele andere Tierarten kennenlernen möchte, ohne die Tiere zu beunruhigen, kann dies problemlos im Informationszentrum StadtWaldHaus/Fasanerie tun. Detaillierte Informationen gibt es unter stadtwaldhaus-frankfurt.de.

Weitere Informationen sind unter Telefon 069/212-33118 bei StadtForst erhältlich.

(Text: PM Grünflächenamt Frankfurt)