Bockenheim: Versuchte Brandstiftung in U-Bahnstation

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(Symbolfoto: Leo auf Pixabay)

Am gestrigen Sonntag (7.) gegen 21.30 Uhr, wurde am Abgang zur B-Ebene der U-Bahnstation Leipziger Straße in Frankfurt-Bockenheim die dort befindliche Notrufeinrichtung mit einer Decke und einem Handtuch umwickelt und entzündet.

Zeugen bemerkten die Brandentwicklung und sahen eine Frau davonlaufen. Durch die Hitzeeinwirkung ist die Notrufeinrichtung nicht mehr funktionsfähig. Neben der Brandstelle befindet sich ein Passbildautomat. Hinter diesen wurden Wolldecken und Sitzkissen geklemmt. Die sich zufällig vor Ort befindliche Besatzung eines Rettungswagens löschte den Brand und verhinderte so eine weitere Ausbreitung des Feuers.

Die flüchtige Tatverdächtige konnte gegen 23.15 Uhr durch Kräfte der VGF-Sicherheit in der C-Ebene der Bockenheimer Warte festgestellt und durch Beamte des 13. Polizeirevieres festgenommen werden. Die 40-jährige Tatverdächtige wurde anschließend gemäß dem Hessischen Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetz (PsychKHG) in ein Klinikum verbracht, wo sie zunächst verblieb.

(Text: PM PP Frankfurt)