Guter Start ins Jahr: Frankfurter Gäste- und Übernachtungszahlen im Januar

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Symbolbild - Blick auf Frankfurt (Foto: Sinan Arg auf Unsplash)

Verdopplung der Übernachtungen

Im Januar konnte mit insgesamt 679.052 Übernachtungen (+ 109,6 Prozent gegenüber 2022) und 374.255 Übernachtungsgästen (+ 123,6 Prozent) ein guter Auftakt für das laufende Tourismusjahr erzielt werden. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres hatte die beginnende Omikron-Welle noch erhebliche Auswirkungen auf die Gäste- und Übernachtungszahlen in Frankfurt. Der diesjährige Januar war geprägt von einem zufriedenstellenden Messegeschäft mit der Heimtextil. Aber auch eine gute Nachfrage im Tagungs- und Geschäftsreisesegment und im Privatreisemarkt hatte zu dem positiven Monatsergebnis beigetragen, teilt die städische Tourismus+Congress GmbH (TCF) mit.

242.412 Gäste (+ 101,5 Prozent) und daraus resultierende 404.613 Übernachtungen (+ 81,8 Prozent) kamen aus Deutschland. Die Zahlen der Gäste aus dem Ausland stiegen im Vergleich zum Vorjahr mit 131.843 Gästen (+ 180,1 Prozent) und 274.439 Übernachtungen (+ 170,4 Prozent) an, bedingt auch durch das internationale Messegeschäft.

Im Vergleich zu den 268 im Vorjahresmonat geöffneten Beherbergungsbetrieben waren im diesjährigen Januar 276 Betriebe geöffnet. Die Zahl der Betten wuchs damit um 8,7 Prozent auf 60.210 Betten. Die durchschnittliche Bettenauslastung der buchbaren Betten lag bei 36,4 Prozent und die durchschnittliche Verweildauer des einzelnen Übernachtungsgastes bei 1,81 Tagen.

Deutliche Unterschiede zwischen den Auslandsmärkten
Alle internationalen Quellmärkte wiesen steigende Übernachtungszahlen auf. Allerdings gab es deutliche Unterschiede zwischen den Auslandsmärkten:

  • Die USA blieben mit 37.269 Übernachtungen der größte ausländische Quellmarkt. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl der Übernachtungen um 138,6 Prozent.
  • Die Übernachtungen aus China nahmen im Vergleich zu 2022 weiter zu, blieben aber trotz einer Steigerung von 333,4 Prozent mit 8737 erneut weit unter dem Vorkrisenniveau. Damit gehört der ehemals zweitgrößte Quellmarkt weiterhin nicht zu den Top Ten Märkten im internationalen Vergleich.
  • Die größten europäischen Quellmärkte bezogen auf die Übernachtungen waren das Vereinigte Königreich mit 15.516 Nächten (+ 180,8 Prozent), Italien mit 15.520 Übernachtungen (+ 187,6 Prozent) und Spanien mit 13.106 Übernachtungen (+ 252,9 Prozent).
  • Die größte Zuwachsrate unter den ausländischen Übernachtungen zeigte Taiwan mit 2474 Übernachtungen (+ 837,1 Prozent).

Das vollständige Tourist-Telegramm ist auf der Webseite der TCF zum Download veröffentlicht.

(Text: PM Stadt Frankfurt)