Wissenschaftsstadt Darmstadt ergreift Maßnahmen gegen Vermüllung des öffentlichen Raums

314
/Symbolfoto: RyanMcGuire auf Pixabay)

Im öffentlichen Raum unsachgemäß entsorgter Abfall wie Zigarettenkippen und Kaugummis sowie liegengelassener Tierkot werden auch in der Wissenschaftsstadt Darmstadt immer wieder registriert. „Das Entfernen dieser Hinterlassenschaften ist aufwändig und kostet die Stadt und damit letztlich ihre Bürgerinnen und Bürger viel Geld“, sagte Ordnungsdezernent Paul Georg Wandrey im Rahmen einer Pressekonferenz.

Um dieser Form der Verschmutzung (auch „Littering“ genannt) vorzubeugen, hat die Wissenschaftsstadt Darmstadt zum einen die Verwarngelder für Verstöße angehoben: Das Wegwerfen von Zigarettenkippen beispielsweise wurde bisher mit 20 Euro geahndet; nun beläuft sich das Verwarngeld auf 50 Euro (siehe: https://rathaus.darmstadt.de/public/index.php?l=69&mr=20&smr=200&m=3931). Zum anderen werden Beschäftigte der Stadtpolizei künftig auch in Zivil eingesetzt und Kontrollen durchführen.

„In der Gegenwart von uniformierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtpolizei wird in der Regel kein Abfall weggeworfen. Um die Sauberkeit des öffentlichen Raums zu erhöhen, wird es jetzt auch Zivilstreifen der Stadtpolizei geben. Darüber hinaus wenden wir uns ab Montag, 20. März, mit öffentlichkeitswirksamen Maßnahmen in Bussen und Straßenbahnen des ÖPNV und mithilfe der vier digitalen Stadtinformationsanlagen an die Menschen in unserer Stadt. Unser Anliegen ist es, die Menschen für diese Thematik zu sensibilisieren, um so die Lebensqualität in Darmstadt weiter zu verbessern“, so Wandrey.

(Text: PM Wissenschaftsstadt Darmstadt)