Straßenverkehrsgefährdung in Neu-Isenburg: Überforderte 89-Jährige aus dem Verkehr gezogen

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(Symbolfoto: Jonas Augustin auf Unsplash)

Nach Meldungen über die unsichere Fahrweise einer älteren Frau haben Polizeibeamte am gestrigen Donnerstagmittag (9.) in der Innenstadt von Neu-Isenburg eine 89 Jahre alte Autofahrerin aus dem Verkehr gezogen, die mit dem Führen eines Kraftfahrzeugs offenkundig völlig überfordert war und bis auf Weiteres nun darauf verzichten muss.

Ein Passant teilt den Ordnungshütern gegen 11.25 Uhr zunächst mit, dass ein roter Suzuki mit Frankfurter Kennzeichen in der Ernst-Reuter-Straße stehe und es furchtbar nach Bremsbelägen beziehungsweise der Kupplung stinken würde.

Nachdem der Pkw weiter über die Herzogstraße und die Wilhelmsstraße in Richtung Frankfurter Straße gefahren sei und es laut dem Zeuge dabei zu mehreren Beinahe-Unfällen gekommen wäre, wurde der Wagen kurze Zeit später in der Taunusstraße gemeldet, wo die als älter und verwirrt beschriebene Lenkerin offenbar erneut Schwierigkeiten mit ihrem Gefährt hatte. Neben weiterhin beißendem Kupplungsgeruch stellte die zwischenzeitlich vor Ort eingetroffene Streife an dem Suzuki der 89-Jährigen dann augenscheinlich frische Unfallschäden fest, die bislang jedoch noch nicht zugeordnet werden konnten.

Die Frankfurterin, die merklich neben sich stand und nach eigenen Angaben öfters mal das Gas- mit dem Bremspedal verwechsle, gab im Gespräch mit den Beamten zwar an, dass sie “irgendwo” dagegen gefahren sei, allerdings konnte sie dies nicht weiter lokalisieren. Die Polizisten, die den Führerschein der Hochbetagten daraufhin sicherstellten, suchen nun mögliche Unfallgeschädigte oder Verkehrsteilnehmer, die im Zusammenhang mit der oben genannten Fahrweise gefährdet wurden. Diese sowie weitere Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer 06102/2902-0 bei der Polizeistation Neu-Isenburg zu melden.

(Text: PM PP Südosthessen)